Visual Studio 2013 – diese Neuerungen bringt der Release Candidate
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Nachdem vergangene Woche schon ein erster Leak auf File-Sharing-Seiten kursierte, ist der Release Candidate für Visual Studio 2013 nun offiziell in Form einer Go-live-Version erschienen. Neben den schon

Nachdem vergangene Woche schon ein erster Leak auf File-Sharing-Seiten kursierte, ist der Release Candidate für Visual Studio 2013 nun offiziell in Form einer Go-live-Version erschienen. Neben den schon aus der Preview bekannten neuen Funktionen wie der Peek Definition im Editor und dem Async Debugging sind mit dem Release-Kandidaten weitere Features hinzugekommen.

Besonders interessant ist CodeLens, ein Feature für Visual Studio Ultimate, das für C# und Visual Basic bereit steht und Einsichten in den Kontext des Quellcodes gibt. Hier wurde nun auch Lync integriert, sodass man den Entwickler, der für die neusten Änderungen verantwortlich ist, direkt aus dem Editor heraus kontaktieren kann. Außerdem sind neue Indikatoren für Bugs, Work Items und Code Reviews enthalten.

Im XAML Editor wurde Data Binding hinzugefügt, das nun auch mit einem im Markup definierten DataContext funktioniert. Auch wird Go To Definition für Ressourcen, Properties und XAML-Elemente jetzt unterstützt.

Weiterhin enthält Visual Studio 2013 TV ein Office 365 Cloud Business App Template, mit dem man Anwendungen erstellen kann, die Office-365-Elemente beinhalten. Das Template wird von denselben Technologien betrieben wie LightSwitch.

Ebenfalls neu verfügbar sind C++ 11 Features wie Using-Aliases, = default und nicht-statische Data Member Initializer. Auch wurde die neuste Version des TypeScript Toolings (0.9.1.1) eingebaut.

Der Team Foundation Server 2013 Release Candidate enthält ein neues Charts Feature zum Work Item Tracking, mit dessen Hilfe man Work Item Queries visualisieren kann. Die Charts aktualisieren sich automatisch, wenn die visualisierten Daten ein Update bekommen.

Visual Studio 2013 RC steht auf der Produktseite zum Download bereit. Die Version kann über der entsprechenden Preview oder Seite an Seite mit Visual Studio 2012 installiert werden. Um Windows Store Apps zu entwickeln, benötigt man zudem die Windows 8.1 RTM – die Windows 8.1 Preview und die Windows Server 2012 R2 Preview werden nicht unterstützt. Zum Erstellen von Azure-Anwendungen ist das Juli-SDK notwendig.

Die RTM-Version von Visual Studio 2013 soll am 18. Oktober gemeinsam mit der finalen Version des Systemupdates Windows 8.1 erscheinen. Die Finalversion der IDE gibt es dann am 13. November.

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