Visual Studio Online erreicht Sprint 70
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Visual Studio Online, Microsofts Sammlung von Entwicklungsdiensten in der Cloud, wird nicht wie die on-premises-Variante durch größere Updates aktualisiert, sondern sogar noch regelmäßiger in Form

Visual Studio Online, Microsofts Sammlung von Entwicklungsdiensten in der Cloud, wird nicht wie die on-premises-Variante durch größere Updates aktualisiert, sondern sogar noch regelmäßiger in Form von kleineren Sprints. Nun wurde Sprint 70 erreicht, der mittlerweile auch bei allen Nutzern von Visual Studio Online angekommen sein dürfte.

Visual Studio Online Sprint 70 – das sind die neuen Features

Sprint 70 beinhaltet hauptsächlich Verbesserungen für die Work Item Queries. So können nun aus dem Work-Item-Formular heraus direkt E-Mails versendet werden. Außerdem gibt es neuerdings einen Toolbar-Befehl, der den Benutzer direkt zu dem Query-Ergebnis zurückführt, von dem aus er seine Navigation gestartet hat. Ein weiterer neuer Toolbar-Befehl befördert Queries und Work Items in den Vollbildmodus. Und über ein neues Rechtsklick-Menü können Work Items in einem neuen Browser-Tab geöffnet werden.  

Die REST-APIs zum Work Item Tracking in Visual Studio Online wurden ebenfalls überarbeitet, sodass beispielsweise das Erstellen sowie Patchen von Work Items und die Ausführung von ad-hoc WIQL-Befehlen vereinfacht wurden. Darüber hinaus verfügt Visual Studio Online jetzt über neue Metadaten-APIs zur Nummerierung von Work-Item-Typen, Link-Typen, Kategorien und Feldern. JSON-Objekte wiederum präsentieren sich nach Sprint 70 in einer deutlich schlankeren Form.

Dazu kommen Änderungen am User Interface von Visual Studio Online. Es gibt eine neue Inline-Suche in Tree-Controls und neue Chart-Zeiträume für die letzten zwölf Wochen oder das letzte Jahr. Im Kanban Board ist die Anzahl der dargestellten Karten nicht mehr auf 20 beschränkt, sondern kann beliebig erhöht werden. Und bei den Test Cases wird künftig angezeigt, ob der jeweilige Case einer bestimmten Test Suite angehört.

Letztlich ist noch der mit Sprint 70 eingeführte Support für den Chat-Bot-Dienst Hubot zu nennen, der mit Visual Studio Online Team Rooms verbunden und durch eigene Skripte erweitert werden kann. Hubot ermöglicht unter anderem, direkt aus dem Team Room heraus Work Items zu erstellen oder sich daran erinnern zu lassen, woran man zuletzt gearbeitet hat.

Aufmacherbild: figure seventy glows through the wet glass amid colorful Bokeh von Shutterstock / Urheberrecht: Anton Kudelin

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