TFS Days auf der BASTA! 2013

Visual Studio und TFS als gutes Vorbild: Continuous Delivery im Echtzeit-Einsatz
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Alle Welt redet von Continuous Delivery, doch wer zieht diese agile Methode schon konsequent durch? Richtig, Microsoft. Im August 2012 kamen Visual Studio und TFS 2012 auf den Markt, schon drei Monate später das erste Update. Und als ob das noch nicht genug wäre, können wir mittlerweile sogar schon den Release Candidate für Visual Studio und TFS 2013 ausprobieren, die dazu passende RTM-Version soll am 18. Oktober ausgeliefert werden.

Nachdem TFS 2012 eines der Hauptthemen der Vorjahres-BASTA! war, kann dieses Jahr also erneut über einige Neuerungen berichtet werden und genau das taten Christian Binder (Microsoft) und Neno Loje (www.teamsystempro.de) in ihrer Session „Was ist neu in Visual Studio ALM und Team Foundation Server vNext?“ auf der BASTA! 2013. Bevor sie sich Team Foundation Server 2013 widmeten, beruhigten sie aber all diejenigen, die sich angesichts der zahlreichen Updates der aktuellen Microsoft-IDE Sorgen um den Support machten: Auch wer keines der seit November erschienenen Updates installiert hat, kann den Support nutzen. Entscheidet man sich allerdings einmal für das Aktualisieren, muss man auch immer auf dem neusten Stand bleiben. Man hat sich zu entscheiden, welchen Zyklus man nehmen möchte, entweder ganz oder gar nicht.

Als schließlich auch die letzten Sorgenfalten aus den Gesichtern der Zuhörer verschwunden waren, widmeten sich die Speaker ganz den Neuheiten des Team Foundation Server 2013 und untermauerten diese mit Live-Demonstrationen. Zu den neuen Features zählen unter anderem die Aufspaltung in beliebig viele Levels im Portfolio Backlog, die Möglichkeit zur Ordnungsveränderung durch Drag and Drop und das leichtgewichtige Kanban Board. In naher Zukunft soll außerdem ein hierarchisches Kanban Board hinzukommen. Work Items kann man ab Visual Studio 2013 mit Tags versehen und durch Links oder Referenzen anreichern. Der Neuerwerb InRelease wurde in die IDE integriert und kann fortan die Deployments automatisieren. Was die Versionskontrolle angeht, ist künftig zwischen Git und der Standardvariante zu wählen.

Wer diese und mehr neue Features ausprobieren möchte, kann Visual Studio 2013, natürlich inklusive Team Foundation Server 2013 und .NET 4.5.1, auf der VS-Produktseite herunterladen. Und wer weiß, vielleicht nehmen Sie sich als Entwickler ja demnächst mal ein Beispiel am Visual-Studio-Entwicklerteam, denn wenn wir ehrlich sind, funktioniert Continuous Delivery im Echtzeit-Einsatz nur selten so gut wie hier.

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