Das war die International PHP Conference 2014

Von Frameworks, Papierfliegern und Obama
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Vier Tage International PHP Conference 2014 und webinale liegen hinter uns. Der Alltag ruft, aber ein wenig Zeit wollen wir uns nehmen, um die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Es ist so viel passiert, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis man alles aufgearbeitet hat, was man sich für später notiert hat, weil selbst 96 Stunden wie im Flug vergehen können.

Das ist allerdings auch kein Wunder. Wir haben uns mit JavaScript beschäftigt, uns mit den Lehren aus der Social-Media-Kampagne Obama for America auseinandergesetzt und mutig einem ganzen Geschwader von Papierfliegern entgegengestellt und dabei erstaunt festgestellt, was wir dadurch im Bezug auf agilen Methoden lernen konnten.

Ein ganzes Geschwader agiler Papierflieger Sie kamen zahlreich, doch wir haben es überstanden. %C2%A9S&S Media GmbH

Doch das war natürlich noch lange nicht alles … So haben wir uns der Framework-Diskussion gestellt, die DevOps-Thematik beleuchtet und gelernt, dass Responsive Design mehr als nur ein technisches Problem ist.

Und am Ende war das nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem, was die über 80 Sessions, Keynotes und Workshops vermittelt haben

Spannend ist’s auch abseits des Programms

Neben all den Inspirationen und dem Wissen, das man in den Sessions und Workshops sammelt, bieten sich auch abseits des Programms interessante Möglichkeiten, um sich noch mehr herauszuziehen, über das man die nächsten Wochen nachdenken kann.

So entdeckt man in Gesprächen mit anderen Teilnehmern und Speakern Themen, die schwelend unter der Oberfläche brodeln.

Das Thema E-Commerce ist beispielsweise einer dieser Brandherde – vor allem, was die technische Seite betrifft. Es geht um Performance, um mangelnde Innovationen bei den Herstellern und um den ehemaligen Player Magento, der zwar noch immer die Marktführerposition für sich in Anspruch nehmen kann, aber enttäuscht, wenn es darum geht, Bugfixes oder gar Version 2 voranzutreiben.

Ein weiteres Thema ist Performance-Optimierung. Die Kunst, herauszufinden, in welchem Bereich der Applikation der Flaschenhals zu suchen ist, der sie ausbremst und für Unmut sorgt.

Aus eins mach zwei

Das Besondere jedoch an der Frühjahrsausgabe der IPC ist der enge Verbund mit der webinale. Diese Art von Impressionen sorgt dafür, dass man beginnt, das Web aus verschiedenen Blinkwinkeln zu betrachten.

So ist das Web nicht mehr nur unser best and worst enemy – wir arbeiten unter Hochdruck daran, euch diese Videoperle so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen – sondern auch ein Ort, an dem sich neben Menschen auch zahlreiche Dinge tummeln, die mit uns interagieren möchten.

Und ehe man es sich versieht, findet man sich in einer bunt gemischten Gruppe aus SEO-Experten, Designern und Entwicklern und diskutiert gemeinsam Problemlösungen, die uns alle angehen.

Und man beginnt sich zu wünschen, dass es immer so wäre.

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz

So kommen wir zwar gerade erst aus Berlin zurück, aber schon machen wir uns Gedanken darüber, was uns im Herbst beschäftigen wird. Und nichts ist ein besserer Indikator dafür, als die Community und den Dingen, die sie antreibt.

Und so könnt auch ihr ein Teil der Speaker-Community werden – bis zum 20. Juni habt ihr noch die Gelegenheit, Vorschläge für die International PHP Conference und die WebTech Conference in München einzureichen.

Bis es jedoch so weit ist, lassen wir Ideen reifen und stürzen uns für euch wieder in die aufregende Welt der Webentwicklungen. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder noch einmal nachlesen möchten, was die letzten Tage passiert ist, haben wir alle Interviews, Sessions und Keynotes in unserer Serie zur IPC zusammengefasst. Und dort werdet ihr in den nächsten Wochen noch einige spannende Videos der Konferenz finden.

Es war schön, euch zu sehen. Und wir freuen uns schon wieder auf den Herbst.

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