Mit Template-Engines für C# automatisch Webseiten erzeugen

Vorlage, Schuss und Tor
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Wer sich in die Entwicklung von Webanwendungen einarbeitet, merkt schnell, dass hier viele verschiedene Technologien zum Einsatz kommen. Diese bieten zwar ein hohes Maß an Flexibilität, benötigen aber auch einen entsprechenden Einarbeitungsaufwand. Einen einfacheren Weg gehen Template-Engines.

Wie der Fußballspieler für den Torschuss, benötigt auch der Programmierer gute Vorlagen, um möglichst effizient und einfach Oberflächen zu gestalten. Aus der Webprogrammierung kennt man das Mischen von HTML- und Skriptcode, um auf Elemente im HTML-Code zugreifen zu können. Bekannte Beispiele hierfür sind PHP, JSP oder ASP.NET/MVC. Diese Art der Entwicklung ist für komplexe Aufgabengebiete geeignet. Für einfache Standardaufgaben wiederum ist mit der Zeit eine große Anzahl so genannter Template-Engines entstanden. Sie bieten eine einfachere Syntax, reduzieren den Code sowie die Vorlagedateien und sind übersichtlicher als HTML-Dateien mit serverbasierten Skripten. Obwohl das Konzept der Template-Engines schon seit mehreren Jahren existiert und diese Technologie für einfache Anwendungsbereiche die bessere Wahl ist, hat es sich im .NET-Bereich nie in der Breite durchgesetzt. Es ist daher an der Zeit, die Template-Engines aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Im Gegensatz zu serverbasierten Technologien bei der Webentwicklung sind Template-Engines wesentlich leichtfüßiger und man kann sich einfacher in sie einarbeiten. Für viele Anwendungsbereiche sind ASP.NET und MVC zu mächtig, auch wenn Microsoft mit der Razor-Syntax durchaus einen Weg in die richtige Richtung zur Vereinfachung der Entwicklung geht. Neben der Nutzung in der Webentwicklung ist der Einsatz von Template-Engines auch dort sinnvoll, wo auf der Grundlage von Vorlagen spezifische Dateien erstellt werden. Damit sind Template-Engines universell einsetzbar (z. B. für den E-Mail-Versand) und vergleichbar mit Vorlagen in der Textverarbeitung für Serienbriefe, in denen man über Platzhalter bestimmte Bereiche füllen kann. Darüber hinaus bieten sie zusätzliche Funktionalitäten zur Nutzung von Kontrollstrukturen. In diesem Artikel wird zunächst anhand einer eigenentwickelten Template-Engine gezeigt, wie man eine solche Engine grundsätzlich verwendet und welche Möglichkeiten sich dabei bieten. Anschließend werden drei Template-Engines vorgestellt (DotLiquid, RazorEngine und NVelocity), die im .NET-Bereich eingesetzt werden können.

Lesen Sie den kompletten Artikel im Windows Developer 1.15

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