Warum Office für Linux schon bald kommen könnte
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Eine neue Skype-Version für Linux, Integration in die Cloud-Plattform Windows Azure und Microsofts Hilfe bei der Entwicklung des Linux-Kernels – fast scheint es so, als ob die ehemaligen Erzfeinde Microsoft

Eine neue Skype-Version für Linux, Integration in die Cloud-Plattform Windows Azure und Microsofts Hilfe bei der Entwicklung des Linux-Kernels – fast scheint es so, als ob die ehemaligen Erzfeinde Microsoft und Linux ihren Konflikt beiseite legen, ja fast schon zu Freunden werden könnten. Als nächsten Schritt sieht Steven J. Vaughan-Nichols eine Version von Microsoft Office für Linux.

Ein erster Vorbote dieses Produktes ist seiner Meinung nach die kürzlich veröffentlichte vierte Version von Skype für Linux. Immerhin hatte Skype das Linux-Betriebssystem jahrelang vernachlässigt, die letzte kompatible Version war Nummer zwei aus dem Jahre 2009 gewesen. Nachdem Microsoft nun Skype im vergangenen Jahr übernommen hat, gibt es also wieder ein Skype-Desktop-Programm für Linux. Was liegt da näher als die Vermutung, dass auch die Office-Produktlinie, Microsofts erfolgreichste Desktop-Programme, bald in einer Linux-Version auf den Markt kommen könnten?

Skype 4.0 gibt es auch für Linux.
Skype 4.0 gibt es auch für Linux.

Ein weiterer Hinweis: Erst in letzter Zeit hat sich Microsoft dem Unternehmen, das es einstmals sogar als Krebsgeschwür bezeichnet hatte, immer mehr angenähert. Im Rahmen des Spring Updates für Windows Azure wurde Support für die vier größten Linux-Distributionen OpenSUSE 12.1, CentOS 6.2, Ubuntu 12.04 und SUSE Linux Enterprise Server 11 SP2 eingeführt, da dieser Support von der Community schlicht und einfach erwünscht wurde. Außerdem wurde vor einigen Monaten bekannt, dass sich Microsoft in die Top 20 der Beiträger zum Linux Kernel einreihen darf.

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