Was Entwickler von SharePoint 2010 halten
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Eine Woche voller aufregender SharePoint-Themen ist zu Ende. Wir haben SharePoint MVP Fabian Moritz dazu befragt, was er von dem neuen SharePoint hält und was für ihn von besonderer Bedeutung ist. Von

Eine Woche voller aufregender SharePoint-Themen ist zu Ende. Wir haben SharePoint MVP Fabian Moritz dazu befragt, was er von dem neuen SharePoint hält und was für ihn von besonderer Bedeutung ist. Von Ihnen wollen wir in unserem aktuellen Quickvote noch immer wissen, was Sie von SharePoint halten. Und was sagen unsere SharePoint Magazin-Autoren dazu? Lesen Sie selbst:

Thomas Hauser, HCC-Berater

Was ich an SharePoint schätze, hängt davon ab, aus welcher Sicht ich das beurteile: Der Anwender in mir sagt: „Endlich sieht Office 2010 und SharePoint 2010 wie aus einem Guss aus!“ Der Entwickler in mir sagt: „Die Entwicklung wurde im Vergleich zur Vorgängerversion wesentlich vereinfacht, völlig egal ob UI oder Service Applications!“ Der Administrator in mir sagt: „Endlich kann ich SharePoint mit der PowerShell administrieren!“

Sebastian Gerling, Logica

Ich schätze an SharePoint 2010 insbesondere die erweiterten Business Intelligence Funktionalitäten wie Excel Services, Performance Point Services und die Visio Services, die es den Unternehmen ermöglichen, für einzelne Abteilungen und Bereiche Reporting und Monitoring Funktionen bereitzustellen, die vom Endnutzer intuitiv erstellt und mit den bekannten Office Produkten umgesetzt werden können. Meiner Ansicht nach decken gerade diese neuen Funktionalitäten ein bisher nicht bedientes Marktsegment ab. Mit dem „SELF SERVICE BI“ wird es möglich auch auf unteren und mittleren Unternehmensebenen effizient und transparent zu steuern.

Dirk Grasekamp, EDV-Beratung Dirk Grasekamp

Die Frage, nach etwas besonderem im neuen SharePoint 2010 zu beantworten, fällt ganz und gar nicht leicht. Es gibt etliche Highlights in 2010. Davon möchte man am liebsten keins unerwähnt lassen. – Und es gibt sogar künftig noch einige zu entdecken, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Das beginnt mit der WYSIWIG-Gestaltung von Sites und endet bei der Integration von Datenbanken und Lösungen. Das Zusammenspiel der Komponenten im 2010er Office-System eröffnet einen gewaltigen Fundus an Kombinationsmöglichkeiten, Aufgaben auf dem jeweils einfachsten Weg zu meistern. Die Grenzen von WSS und MOSS 2007 wurden dafür deutlich gesprengt. Man kann pauschal bestätigen: Microsoft hat zugehört und hier und da noch einen drauf gesetzt. Was gestern noch mit Drittlösungen oder Eigenentwicklungen bewältigt werden musste, ist heute out of the box möglich. Und das Schöne daran: Niemand muss dadurch arbeitslos werden. Spezialisten für Integration, Migration, Anpassung, Lösungsentwicklung, Betreuung und Training werden gebraucht und sind nicht erst seit heute recht gefragt.

Meine persönlichen Favoriten mit hohem Nutzungsaufkommen in Unternehmen sind auf den ersten Blick die WYSIWIG-Gestaltung von Sites über das Ribbon, das Social Tagging und die Office Web Applications, die die weltweite Zusammenarbeit an Office 2010-Dokumenten in Echtzeit per PC oder Smartphone ermöglichen (auf Windows Mobile 7 darf man sehr gespannt sein). Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs mit dem Namen SharePoint 2010. Unter dem sinnbildlichen Wasserspiegel erweitere ich meine persönlichen Favoriten um die Business Connectivity Services zur Einbindung externer Daten via SharePoint Designer und Visual Studio 2010. Das bedeutet Onlinenutzung externer Daten mit SharePoint und sogar offline mit SharePoint Workspace 2010. Auch hier ist ein reger Gebrauch in Unternehmen zu erwarten. – Bekanntlich ragt nur etwa 1/10 eines Eisbergs über die Wasseroberfläche: desweiteren machen ergo neue Features in den Bereichen unternehmensweites Knowledge Management, Dokumentverwaltung, Suche, Workflows, Office Services und Vorlagen auf sich aufmerksam, ganz zu schweigen von den Möglichkeiten für Entwickler.

Bei keinem Office-Produkt gab es im Vergleich mehr Teilnehmer am Beta-Programm. Noch vor Veröffentlichung der RTM arbeiteten renommierte Unternehmen sogar produktiv in der Beta- und RC-Phase mit SharePoint, Project, Visio und Office 2010. Ich finde, dass das für sich spricht.

Ayoub Umoru, SharePointconsulting.de

Der SharePoint Server 2010 setzt neue Maßstäbe im Bereich Enterprise Collaboration Plattform. In Sachen Bedienung und Integration von Externen Daten, macht die neue Version einen riesigen Sprung. Neben FAST Search und den Business Connectivity Services, öffnen die Access Services viele neue Möglichkeiten. Für die Dateneingabe und Verarbeitung muss sich InfoPath teilweise hinter den Access Services einordnen.

Es gibt auch keinen Ärger mehr mit der IT. Für Themen wie Wartung, Geschwindigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit wurden gute Lösungen gefunden. Access und SharePoint – Das passt !

Tom Wendel, Microsoft

Ich persönlich bin großer Freund der neuen Erweiterungsmöglichkeiten des neuen SharePoint-Servers. Externe Datenquellen lassen sich bequem einbinden und über eine großartige neue API können externe Programme problemlos auf die SharePoint Daten zugreifen. Ich sehe da neue Chancen für alternativen Client-Technologien wie Silverlight, die den SharePoint hauptsächlich als Backend-Komponente nutzen.

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