Was ist neu im Firefox 6?
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Nach vielen Tagen der Unsicherheit – Firefox 6 ist da, nein, doch, vielleicht – ist es nun offiziell so weit: die neueste Version des Mozilla-Browsers hat das Licht der Welt erblickt. Mit an

Nach vielen Tagen der Unsicherheit – Firefox 6 ist da, nein, doch, vielleicht – ist es nun offiziell so weit: die neueste Version des Mozilla-Browsers hat das Licht der Welt erblickt. Mit an Bord ist natürlich viel Liebe für HTML5, CSS3 und JavaScript; und auch die WebSockets haben es mit dem ietf-07-Protokoll in das Release geschafft.

Oberflächlichkeiten

Oberflächlich betrachtet hat der Firefox in Version 6 natürlich ein paar nette Kleinigkeiten zu bieten. So soll er nach Aussagen Mozillas 20 % schneller sein als sein Vorgänger; eine Aussage, die wir – bisher zumindest – durchaus bestätigen können. Der Startvorgang ist wesentlich schneller abgeschlossen, außerdem läuft der #fx6 deutlich stabiler auf dem Mac.

Neu ist auch das URL Highlighting, bei dem die Domain der besuchten Website hervorgehoben wird. Ein Feature, dass von anderen Browsern bereits hinlänglich bekannt sein dürfte.

Noch im experimentellen Status befindet sich der so genannte Berechtigungs-Manager, der über about:permissions in der Adresszeile zu erreichen ist. Dafür lassen sich individuell für alle besuchten Websites Berechtigungen vergeben. Inwiefern sich das auf die Performance des Browsers auswirkt konnten wir leider noch nicht testen.

Der neue Berechtigungs-Manager

Unter der Haube

Unter dem Prädikat awesome fällt uns zunächst die JavaScript Console auf, die auf jedes Objekt und jede Variable der aktuell besuchten Seite zugreifen kann und dieselben Funktionalitäten bietet die das Kommandozeilentool aus Firebug. Der Vorteil liegt auf der Hand: ein extra Plug-in muss nicht installiert werden. Wenn daran noch etwas geschraubt wird, dürfte die performancehungrige Firebug-Extension wohl bald der Vergangenheit angehören. Die viel gepriesene Autovervollständigung in der Webkonsole ist da eher ein Nice-to-have.

Ebenfalls neu sind einige HTML5-Features wie beispielsweise der progress-Tag. Mit Hilfe der -moz-orient-Eigenschaft hat man außerdem nun die Möglichkeit, auf die Geräteausrichtung zu reagieren – und der Support für Touch Events darf natürlich ebenfalls nicht unterschlagen werden.

Darüber hinaus sind wie Eingangs bereits erwähnt, nun auch die WebSockets wieder mit an Bord. Und ein weiteres Feature, das uns ganz besonders am Herzen liegt, wurde nun endlich vernünftig umgesetzt: In Panorama – den Tab Groups – werden die offenen Tabs nur noch dann neu geladen, wenn die entsprechende Gruppe auch ausgewählt wird. In der bisherigen Funktionalität war das Feature leider nahe an der Unbrauchbarkeit.

Mehr Einblick in technische Backgrounds findet man in Patrick McManus‘ Google+-Post.

Go for it

Alles in allem stellt der Firefox 6 auf den ersten Blick eine deutliche Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger dar. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend auch mit der kommenden Version 7 fortsetzen wird.

Der Firefox 6 steht ab sofort zum Download bereit. Alternativ lässt sich das Update auch über den Menüpunkt Hilfe | Über Firefox oder Firefox | Über Firefox installieren.

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