Was wird nach Wechsel zu npm aus der jQuery-Plug-in-Registry?
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Während die jQuery Foundation nicht nur auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr zurückblickt, wird auch fleißig an ihrer Zukunft gewerkelt. So wurde erst kürzlich das jQuery-Plug-in-Registry in einen read-only-Modus versetzt und Plug-in-Entwickler dazu ermutigt, ihre Plug-ins über npm zu veröffentlichen.

Während die Zusammenarbeit mit dem Package-Manager zwar durchaus viele Vorteile mit sich bringt, sorgt der plötzliche Wechsel zu npm jedoch für einige Irritation in der Community – insbesondere, was die Zukunft der jQuery-Plug-in-Registry angeht, wie David Iffland in einem InfoQ-Artikel zeigt.

Wechsel der Plug-in-Registry zu npm bietet auch Vorteile

In den letzten Wochen hat es bereits zahlreiche Änderungen bei der jQuery Foundation gegeben, angefangen von der Übernahme verschiedener Projekte wie dem Esprima-Projekt, bis hin zur Eingliederung neuer Gründungslevelmitglieder. Gleichzeitig mit der Ankündigung, dass die kostenlose Open-Source-JavaScript-Plattform Famo.us Mitglied in der jQuery Foundation wird, erfolgte auch ein erster Ausblick, was das für die Zukunft von jQuery – insbesondere im Bereich Plug-ins und Widgets – bedeuten könnte.

Die angekündigte Veränderung kam nun mit dem plötzlichen Wechsel zu npm allerdings schneller, als von vielen gedacht. Ruft man derzeit die Plug-in Registry auf, erhält man nur die knapp gehalten Nachricht, dass sich die Registry im read-only-Modus befindet und neue Plug-in-Releases nicht bearbeitet werden.

Stattdessen wird Entwicklern zur Nutzung des Package-Managers npm geraten; davon abgesehen stellt die jQuery Foundation jedoch keine weiteren Informationen zum Umzug oder der Zukunft der Plug-in-Registry zur Verfügung. Es lässt sich allerdings vermuten, dass die Registry komplett abgeschaltet wird, um den Launch der von Famo.us geplanten, überarbeiteten Version von plugins.jquery.com zu vereinfachen.

Denn während der Wechsel zu npm zwar ein wenig plötzlich und übereilt wirkt, bietet er auch zahlreiche Vorteile gegenüber der bisherigen Registry. Zum einen stellte sie bisher nur eine Liste mit Links zu externen Projektseiten und -Downloadmöglichkeiten zur Verfügung, anstatt eine direkte Integration zu ermöglichen; zum anderen wird so dafür gesorgt, dass nicht länger maintainte Plug-ins gar nicht mehr in der Plug-in-Übersicht auftauchen.

Welche Auswirkungen der Switch zu npm auf die künftige Handhabung der jQuery-Plug-ins haben wird, muss sich erst noch zeigen. npm stellt Entwicklern, die den Wechsel zum Package Manager vornehmen, aber immerhin sowohl einen Schnellstart-Guide zur Registrierung eines Plug-ins, als auch einen Guide zur Nutzung von mit npm registrierten Plug-ins zur Verfügung, um ihnen den Umstieg zu vereinfachen.

Aufmacherbild: A sign used to inform motorists that they’ll have to use an alternate route/Detour Sign von Shutterstock / Urheberrecht: Modfos

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