Was wurde eigentlich aus … Unhosted?
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Erinnert sich noch jemand an Unhosted, das Projekt von Michiel de Jong, mit dem er Cloud-Nutzern das Stück Selbstbestimmung und Freiheit zurückgeben möchte, dass Viele vermisst haben dürften? Um das

Erinnert sich noch jemand an Unhosted, das Projekt von Michiel de Jong, mit dem er Cloud-Nutzern das Stück Selbstbestimmung und Freiheit zurückgeben möchte, dass Viele vermisst haben dürften? Um das Thema, das Anfang des Jahres für einiges an Aufsehen gesorgt hatte, wurde es mittlerweile ziemlich ruhig. Wie steht es aktuell um das Projekt?

Fakt ist: Um Unhosted wurde es nur oberflächlich betrachtet ziemlich still. In den Google Groups hält Michiel die Welt in Atem – in Ausübung dessen, was er mit dem Projekt erreichen möchte, teilt er alles teilenswerte mit der Community. Unhosted lebt; daran besteht kein Zweifel.

Interessanter ist hingegen, dass man aktuell auf Spendensammlung ist. 42.000 Euro werden benötigt, um einen Vollzeit-Entwickler zu bezahlen – die Spendenuhr steht im Moment bei knapp 11.000 Euro. Passend dazu der Aufruf von Michiel:

Please donate on unhosted.org from Unhosted on Vimeo.

Die Idee hinter Unhosted ist simpel: Applikationen liegen auf einen Server und bestehen nur aus dem Quelltext, der jedoch nie auf dem Server selbst ausgeführt wird. Die App, geschrieben in JavaScript und HTML5, wird auf dem Rechner des Nutzers ausgeführt. Sie verschlüsselt die Daten mittels RSA und speichert sie auf einem beliebigen anderen Server; der App-Server kommt also niemals mit den Daten in Kontakt. Und dank der Verschlüsselung kann auch der Host nichts mit ihnen anfangen.

Im Prinzip also eine gute Sache. Hat sie vielleicht einfach noch nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten? Eure Gedanken zu dem Thema interessieren uns – schreibt uns, was ihr von der Idee hinter Unhosted haltet; ist Michiel auf dem richtigen Weg?

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