Wer bei der Performance seiner App trödelt, verspielt die Gunst der Kunden

Web Apps: Tempo oder Pleite
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Mobile kann jeder – spätestestens, seit es all die hilfreichen Frameworks gibt, die uns Webentwicklern unter die Arme greifen. Doch wie steht es um die Performance dieser Web-Apps? Und weshalb ist Performance überhaupt wichtig? Ein grober Blick auf die Erkenntnisse, die wir auf der MobileTech Conference sammeln konnten, beweist: Es geht im Zweifelsfall um bares Geld.

47 Prozent der Besucher mobiler Websites hatten Probleme – und es sind weniger schwerwiegende Fehler, die das Erlebnis zur Qual machen. Viel mehr geht es dabei um unerträglich lange Wartezeiten. Das Ergebnis daraus dürfte klar sein: Unzufriedene Nutzer werden im besten Falle die Seite nicht mehr besuchen. Im schlimmeren Fall werden sie vom Anbieter generell abraten. Denn, so eine Studie, im mobilen Bereich spielen Emotionen eine tragende Rolle. Da fällt es nicht schwer zu glauben, dass ein einziger Stern Unterschied im App Store eine Menge ausmachen kann. Denn wenn der Nutzer die Wahl hat, dann wird er sich im Zweifelsfall für das besser bewertete Projekt entscheiden.

Web-Apps: Wie schnell ist schnell genug?

Wenn das Laden einer mobilen Website unterwegs länger dauert als im Chrome auf dem Desktop, dann ist sie durchgefallen. Eine eindeutige Aussage, getroffen von 71 Prozent der mobilen Internetnutzer. In Zahlen heißt das: Ist die Seite nach fünf Sekunden nicht da, dann bin ich weg. Drei Sekunden sind indes der gewünschte Schnitt.

Das Problem dabei: Nur wenige Anbieter schaffen dieses Ziel in Amerika. In Deutschland reißen wir die Hürde im Schnitt um den Faktor sechs! Doch alles halb so schlimm, könnte man meinen. In der Realität sind es knappe 15 Prozent, die nach fünf Sekunden vergeblicher Warterei das Weite suchen. Führt man sich aber vor Augen, dass eine Sekunde geringere Wartezeit – zum Beispiel sieben statt acht Sekunden – eine Steigerung der Konversion um zwölf Prozent bedeuten kann, dann ist das eine einfache Rechnung.

Web-App-Performance: Wo kann ich optimieren?

Der Teufel steckt jedoch im Detail, denn die mobile Spaßbremse kann in jeder Stelle der Kette stecken: Im Data Center, in der Cloud, beim Carrier, beim User, im Code .

Ein Thema, zu dem wir heute viel auf der MobileTech Conference in Frankfurt gehört haben – und morgen noch hören werden. Und das Beste daran: Wir haben nicht nur die wichtigsten Sachen auf Video gebannt; wir haben auch den einen oder anderen Speaker für einen Artikel gewinnen können. Wer also wissen möchte, wie man auch auf mobilen Devices ganz vorne mitspielen kann, der sollte morgen einmal vorbeischauen. Oder am Ball bleiben – denn in Kürze findet Ihr mehr dazu im PHP Magazin.

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