Aller Anfang muss nicht schwer sein

3 Tipps für Agile UX Design
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UX Design wird inzwischen auch zunehmend nach den Methoden Agilen Software Developments erstellt, weswegen sich der Begriff Agile UX Design geformt hat. Aber was bedeutet das nun eigentlich und macht es wirklich Sinn?

Agile Softwareentwicklung ist ein iterativer Prozess. Egal, ob wir nun von Scrum oder einer anderen der zig Varianten des Agile Manifesto sprechen – allen liegen gewisse Grundprinzipien zugrunde:

Die Team-Member arbeiten eng zusammen, Kunden-Feedback wird von Anfang an und kontinuierlich eingearbeitet und eine inkrementelle Arbeitsweise erlaubt es, während des Developments auf Änderungen zu reagieren.

UX Design aber erfordert ja per se, dass man von Anfang an weiß, wohin die Reise gehen soll, sprich wie das Produkt gebaut wird und wie es später genutzt wird, oder?

Marcin Treder aber rät nicht voreingenommen zu sein, denn die Kombination von Agile und UX Design könne durchaus effiziente Früchte tragen.

Auch hier können Designer in permanenter Absprache mit den anderen Team-Mitgliedern agieren, Kunden-Feedback berücksichtigen und den Projektvorgang unter Berücksichtigung seines Fortschritts anpassen.

Im Grunde sei es ein Fehler, wenn egal wer im Team in einem Vakuum arbeitet. In Sachen UX Design könne die Absprache von Designern und Developern nur dazu beitragen, dass am Ende tatsächlich ein in sich stimmiges Produkt herauskommt.

Mit drei einfachen Regeln lässt sich die Einführung Agiler Methoden in den UX Design Workflow bereits bewerkstelligen:

  1. Alle Team-Mitglieder, also Projekt Manager, Designer, Entwickler und so weiter, müssen sich mit den grundlegenden Prinzipien von Agile vertraut machen, so dass alle auf dem gleichen Verständnislevel starten können.
  2. Agile kann den Bedürfnissen durchaus angepasst werden. Wenn das Grundprinzip verstanden wurde, ist Fein-Tuning hin zu den Unternehmens- und/oder Teamstrukturen erlaubt und erwünscht.
  3. Designer neigen dazu im übergeordneten Kontext zu denken und zu arbeiten. Sie müssen dazu angehalten werden, dass auch Design inkrementell ist und sie iterativ arbeiten sollen.

Collaboration Tools sind hilfreich für die Abstimmung aller Projektbeteiligten und es ist wichtig, dass alle den ganzen Prozess über mit am Ball bleiben.  In Treders Blog-Post findet ihr dazu im Übrigen einige Lesetipps und Links, die euch näher an das Thema heranführen.

Aufmacherbild: Hand drawing Customer concept with marker on transparent wipe board. von Shutterstock / Urheberrecht: Ivelin Radkov

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