5 Tipps für ein gelungenes Email-Design
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Wer kennt es nicht: Steht ein runder Geburtstag, eine silberne Hochzeit oder ein vergleichbares Jubiläum ins Haus, möchte manch einer seine Gäste mit einer aufwändigen oder extravaganten Einladung

Wer kennt es nicht: Steht ein runder Geburtstag, eine silberne Hochzeit oder ein vergleichbares Jubiläum ins Haus, möchte manch einer seine Gäste mit einer aufwändigen oder extravaganten Einladung beeindrucken. Auch wenn es durchaus noch viele Freunde der analogen, selbst gebastelten, per traditioneller Briefpost verschickten Einladungskarten gibt, greifen doch immer mehr Menschen zu der bequemeren digitalen Alternative: Der Einladung per E-Mail. Doch was nützt eine liebevoll gestaltete elektronische Post, wenn sie beim Empfänger nicht richtig dargestellt wird – bei der immer größeren Anzahl verwendeter Browser und Endgeräte durchaus im Bereich des Möglichen?

Was im privaten Bereich höchstens peinlich wird, kann im geschäftlichen bzw. gewerblichen Umfeld im schlimmsten Falle Image- und/oder geschäftsschädigend sein, beispielsweise wenn Newsletter oder Promotion-Aktionen durch fehlerhafte Darstellung einen unprofessionellen Eindruck vermitteln. Die Einhaltung gewisser Standards beim E-Mail-Design ist deshalb unabdingbar.

Einige grundlegende Richtlinien legt die auf auf E-Mails spezialisierte Front-End-Entwicklerin Lauren Ribando in einem Post auf Sitepoint dar:

So sollte die Breite einer E-Mail idealerweise maximal 600 Pixel betragen; nur so wird sichergestellt, dass dem User lästiges hin-und-her-Scrollen erspart bleibt.

Da Email-Programme wie Outlook die Darstellung von Hintergrundbildern nicht zwangsläufig unterstützen, ist von ihrer Verwendung abzuraten. Wird aus ästhetischen Gründen dennoch ein Hintergrundbild eingebaut, sollte dieses zumindest nur dann relevante Informationen enthalten, wenn sich diese auch im Fließtext wiederfinden.

Auch die Auswahl der Schriftart hält einige Fallstricke bereit. So ist zu berücksichtigen, dass einige der Exotischeren lange nicht von allen Email-Programmen unterstützt werden. Insbesondere für gewerbliche Zwecke bieten sich deshalb Standard-Fonts wie Times New Roman, Helvetica oder Arial an. Auf keinen Fall Comic Sans. Niemals Comic Sans.

Möchte man den verschickten Text mit Bildern auflockern, sollte man auf eine angemessene Balance zwischen Text und Bildern achten. Baut man zu viele Bilder ein, erhöht dies die Gefahr, dass die E-Mail als Spam eingestuft wird. Viele Email-Clients blockieren Bilder gar grundsätzlich – hier gilt also dieselbe Empfehlung wie bei Hintergrundbildern: Keine relevanten Informationen in die Bilder einbauen, es sei denn diese finden sich auch im Text!

Last but not least ist zu berücksichtigen, dass die Verbreitung und Nutzung mobiler Endgeräte immer weiter zunimmt. Da die Liebhaber enormer Wartezeiten deutlich in der Minderheit sein dürften, sollte auf ein allzu bombastisches, grafikintensives Design verzichtet werden. Überlegenswert ist ebenfalls, beim Design generell eine Mobile-First-Strategie zu verfolgen; d.h. die Verwendung von maximal drei (Text)-Spalten, größeren Schriftarten sowie knappen, prägnanten Formulierungen.

Aufmacherbild: Hand sketching Email Concept with red marker on transparent wipe board. von Shutterstock / Urheberrecht: Ivelin Radkov  

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