5 Tipps, wie Webentwickler typische Marketingprobleme eingrenzen können
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Heutzutage ist es gang und gäbe, sein Unternehmen online zu vermarkten. Content Marketing, neue Landing-Pages für jede neue Marketing-Kampagne und Blogs sind dabei die beliebtesten Methoden, um die Aufmerksamkeit der Kunden auf die eigenen Produkte zu lenken.

Es ist also kein Wunder, dass für eine effektive und starke Online-Präsenz die Webentwickler eine entscheidende Rolle spielen. Doch welchen Herausforderungen muss man sich dabei stellen, und wie können kluge Entwicklungstechniken über den Erfolg oder Misserfolg einer Online-Kampagne entscheiden? Joshua Kraus erklärt, mit welchen fünf Webentwicklungslösungen typische Marketing-Probleme gelöst werden können.

5 Webentwicklungslösungen für typische Marketing-Probleme

Mit der Arbeit der Webentwickler eines Unternehmens steht und fällt der Erfolg von dessen Online-Kampagnen. Oder, wie Joshua Kraus erklärt:

Web development is the machinery on which digital marketing runs, and if the machinery is broken, so is everything else.

Natürlich lässt sich nicht jedes Marketing-Problem mit der richtigen Webentwicklung lösen, allerdings kann es dazu beitragen, dass typische Marketing-Probleme gar nicht erst entstehen. Kraus nennt die folgenden fünf Probleme und mögliche Lösungsansätze:

Problem 1: Das schlechte Suchmaschinen-Ranking

Es gibt zahlreiche Faktoren, die das Ranking in den Suchmaschinenergebnissen beeinflussen – zum Beispiel die Bereitstellung von einzigartigem, Keyword-reichem Content. Auch die Seitenladezeit spielt eine wichtige Rolle – und zwar sowohl für Desktop, als auch Mobile Devices. Es ist also Aufgabe des Webentwicklers, die Online-Präsenz eines Unternehmens mithilfe von Suchmaschinenoptimierung möglichst umfassend zu optimieren und dafür zu sorgen, dass grundsätzliche Designprinzipien eingehalten werden.

Problem 2: Unregelmäßiger Content

Regelmäßiger Traffic ist für den Erfolg einer Website wichtig – und den erreicht man nur, wenn regelmäßig Content bereitgestellt wird. Darum ist ein gut funktionierendes Content-Management-System nötig, dass gleichzeitig auch möglichst einfach zu bedienen sein sollte. Webentwickler können für die Implementierung eines CMS aus zahlreichenden vorgefertigten Optionen wie zum Beispiel WordPress, Joomla! oder TYPO3 wählen, eines der immer beliebter werdenden Flat-File-CMS einsetzen oder gar ein individuelles CMS für das Unternehmen erstellen.

Problem 3: Nicht genug User-Daten

Für viele Unternehmen macht es einen kleinen, aber feinen Unterschied, ob sich User mit einem individuellen Usernamen oder ihrer E-Mail-Adresse auf einer Website einloggen. Es ist darum die Aufgabe des Webentwicklers, nicht nur zu wissen, mit welchen Methoden User-E-Mail-Adressen für eine E-Mail-Liste gesammelt werden können, sondern auch, wie sie sich möglichst userfreundlich implementieren lassen. Dazu gehört zum Beispiel die Integration von Anmeldeformularen oder Social-Media-Plug-ins, die möglichst effektiv nützliche User-Daten sammeln ohne dabei die User Experience zu beeinträchtigen.

Problem 4: Unzureichende Datenanalyse

Eines der wichtigsten Tools zur Messung des Erfolgs einer Website ist die Analyse der Daten, etwa mithilfe von Analyse-Tools wie Google Analytics. Damit lassen sich nicht nur Einblicke in die Nutzungsweise der Website durch den User gewinnen, sondern beispielsweise auch UX-Analyse betreiben. So können Webentwickler auch Probleme der Website leichter erkennen und beheben.

Genauso gibt die Datenanalyse Aufschluss darüber, ob mit der Unternehmenswebsite die gesetzten Ziele erreicht werden; ebenso hilft sie dabei, die gesetzten Ziele falls nötig neu auszurichten und an die neue Marketingstrategie anzupassen.

Problem 5: Fantasielose Marketing-Techniken

Es kommen immer neue Technologien und Tools auf den Markt, mit denen Webentwickler arbeiten können, um eine Website zu einem Hingucker zu machen. Dabei müssen es nicht immer nur die neusten Design-Tipps und –Tricks sein, auch was Suchmaschinenoptimierung und Web-Analyse-Techniken angeht, sitzen viele Webentwickler am Puls der Zeit und erfahren oft schon früh von neuen Trends.

Problematisch wird die tatsächliche Nutzung solcher Tools und Techniken, wenn sie nicht mit den vorgegebenen Marketingtechniken übereinstimmen. Hier sollten Webentwickler eingreifen und dem Marketing-Team Vorschläge zur Überarbeitung der Website machen – idealerweise kann so die Conversion Rate deutlich gesteigert werden.

Idealerweise arbeiten Webentwickler und Marketing Hand in Hand am Erfolg einer Website. Während das Marketing für die Zielsetzung und den Entwurf von Marketing-Kampagnen verantwortlich ist, liegt es am Webentwickler, die Seite möglichst stimmig zu gestalten und mithilfe von regelmäßigen Tests und Datenanalysen die User Experience zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern.

So lassen sich mithilfe von richtiger Webentwicklung einige Marketing-Probleme bereits im Keim ersticken und so für einen größeren Erfolg bei einer Unternehmenswebsite sorgen.

Aufmacherbild: Hand drawing Website Marketing concept with white chalk on blackboard. von Shutterstock / Urheberrecht: Ivelin Radkov

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