Ein UI-Designer für Mobile und Web

Atomic
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Die Gestaltung des User Interfaces einer jeden Website oder App spielt im Webdesign eine große Rolle – immerhin ist das UI das, womit der User später arbeiten soll. Um sich die Arbeit beim Erstellen eines ansprechenden User Interfaces zu vereinfachen, gibt es bereits zahlreiche UI-Designertools auf dem Markt, und natürlich lässt sich auch mit Photoshop oder Illustrator ein entsprechendes Design entwerfen.

Will man lieber auf eine Lösung setzen, die im Browser läuft und gleichzeitig eine besonders leichte Nutzung verspricht, bietet sich auch der Einsatz von Atomic an. Erst vor knapp anderthalb Monaten hat der UI-Designer nach rund zehn Monaten Entwicklungsphase die Beta-Phase verlassen; nun will man sich, so erklärte Darryl Gray im Atomic-Blog, auf die Entwicklung eines „truly next generation design tools“ konzentrieren.

Design und Prototyping – ohne Coding

Der besondere Vorteil an Atomic ist, dass Applikationsdesigner mit dem Tool zeigen können, wie das Applikations-Interface aussehen und sich bei der Ausführung bestimmter Befehle verhalten soll – und das ohne auch nur eine Zeile Code zu schreiben. Zudem kann Atomic dafür genutzt werden, das UI für Android- oder iOS- sowie für Web-Applikationen direkt im Browser darzustellen. Dafür stehen eine ganze Reihe nützlicher Features zur Verfügung.

So gibt es verschiedene grundlegende Zeichentools wie zum Beispiel rectangle, oval, line und text sowie einen Grafik-Importeur, der Dateiformate wie PNG, JPG, SVG und GIF akzeptiert. Zudem können Raster-Bilder aus Sketch und Photoshop kopiert und eingefügt werden; ebenso lassen sich Objekte auf einer Seite in Layer mit verschiedenen Tiefen gruppieren. Mit Animationen lassen sich zusätzlich auch die Übergänge zwischen den einzelnen Seiten visuell ansprechend darstellen.

Archivierungs- und Share-Funktionen

Nützlich ist auch die Collaborator-Funktion. So können mehrere User am gleichen Projekt mitarbeiten; Designer können so besonders leicht den Entwicklern einer Mobile- oder Web-Applikation ihre Ideen für das User Interface präsentieren. Dazu sagt etwa Abel Avram:

This enables developers to see exactly how the designer wants the UI to be done down to the pixel level, collaborators having access to detailed element properties – size, position, color, etc.

Darüber hinaus bietet Atomic die Möglichkeit, jederzeit auf die Iterationshistorie des Projekts zurückzugreifen. Jedes Mal, wenn eine Seite verändert wird, speichert Atomic die Seite automatisch neu, während gleichzeitig eine Version der älteren Seite in der History behalten wird, was für eine leichte Navigation zwischen älteren und der aktuellen Version sorgt.

Verschiedene Preismodelle

Atomic steht in drei verschiedenen Preismodellen mit leicht unterschiedlichen Funktionalitäten zur Verfügung. Das günstigste Modell kostet dabei 15 US-Dollar pro Monat, umfasst fünf aktive Designs sowie uneingeschränktes Archivieren und Teilen. Viele nützliche Features gibt es erst im Pro- oder Unlimited-Plan; diese kosten je 25 beziehungsweise 35 US-Dollar pro Monat. Preismodelle für Teams oder Enterprises gibt es derzeit noch nicht; sie sind allerdings bereits in Planung.

Auf der Projekt-Website finden sich viele weitere Informationen zu dem Ui-Designer, zudem zeigt ein dort zur Verfügung stehendes Demo-Video, wie sich das Tool nutzen lässt.

Name Atomic
Hersteller Atomic Software Limited
Projektwebsite https://www.atomic.io/
Preis ab 15 US-Dollar/Monat

Aufmacherbild: Close up illustration of atomic particle for nuclear energy imagery von Shutterstock / Urheberrecht: Ezume Images

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