Beacon-API vereinfacht asynchrones Senden geringer Datenmengen
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Dass Daten an den Server zurückgeschickt werden müssen, wenn der User von der aktuellen Seite wegnavigiert, ist ein alltägliches Szenario, dessen Umsetzung sich oft schwieriger gestaltet, als gedacht.

Einerseits soll das Laden der nächsten Seite durch diesen Vorgang nicht verzögert werden, andererseits will man auch keine wichtigen Informationen, die zum Verbessern der Seite beitragen können, verlieren, wenn die Daten zu früh übermittelt werden. Das Beacon-API soll darum das asynchrone Senden geringer Datenmengen während die Seite lädt, vereinfachen. Ian Oxley hat das API vorgestellt.

Nutzung des Beacon-APIs

Typischerweise werden geringe Datenmengen, etwa Analytics-Daten, mit einem unload-Event-Handler, der Daten über einen Ajax-Request an den Server sendet, übertragen. Zudem gibt es auch andere Möglichkeiten, solche Daten zu übermitteln, die alle jedoch ein Problem gemeinsam haben: das Laden des aktuellen Dokuments wird verzögert, während der Request abgeschlossen wird. Der User nimmt dies oft als schlechte Seitenperformance wahr.

Das Beacon-API soll bei diesem Problem Abhilfe schaffen, indem es solch geringe Datenmengen asynchron an den Webserver sendet. Dafür benötigt es nur zwei Parameter: einmal die URL, die die Daten übermitteln soll, und die zu übermittelnden Daten selbst.

Der Browser-Support für das Beacon-API umfasst vor allem die modernen Desktop-Browser Chrome, Firefox und Opera. Für die aktuellen Versionen des Internet Explorers und Safari gibt es derzeit keinen Support; der Einsatz von Fallback-Lösungen für diese Browser ist daher ratsam.

Einige Beispiele für den Einsatz des Beacon-APIs findet sich in Ian Oxleys Artikel; dort gibt es auch die Möglichkeit, das API in einer Beispiel-App im Einsatz zu sehen.

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