Kommende Bootstrap-Version bringt viele neue Features mit sich

Bootstrap 4: das sind die Neuerungen für das Framework
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Noch gibt es zwar kein offizielles Release-Datum für die kommende Major-Version des beliebten Frameworks Bootstrap, allerdings stehen bereits die ersten Alpha-Versionen inklusive vieler Verbesserungen zum Testen zur Verfügung. Und Verbesserungen gibt es in Bootstrap 4 einige – genauso wie eine ganze Reihe neuer Features.

So soll für die neue Bootstrap-Version fast jede Zeile Code angefasst werden; darüber hinaus bringt Bootstrap 4 eine ganze Reihe neuer Features und Major-Changes mit sich – wie zum Beispiel den Umstieg bei der Wahl des Präprozessors. Künftig soll hier Sass anstatt wie bisher Less zum Einsatz kommen. Damit will man sich vor allem die größere Feature-Bandbreite von Sass zunutze machen; zudem bringt Sass einen umfassenderen Support und eine große, aktive Community mit sich.

Neue Features in Bootstrap 4

Doch das ist natürlich längst nicht alles, was die kommende Bootstrap-Version in petto hat. Grund genug also, sich einmal die neuen Features in Bootstrap 4 anzuschauen. Das dachte sich auch Ezequiel Bruni und hat einige der interessantesten Neuerungen in den ersten Bootstrap-Alpha-Versionen vorgestellt.

Dazu gehört zum Beispiel die Einführung einer neuen Komponente: Cards. Sie bieten eine Vielzahl von Layout-Optionen; zudem lassen sie sich entweder gemeinsam gruppieren oder separat nutzen und mit Headern, Footern, Buttons, Images oder Overlay-Texten versehen. Cards ersetzen vor allem Thumbnails und Panels und sorgen so dafür, dass Bootstrap deutlich verschlankt daherkommt.

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Ebenfalls neu sind figure-Elemente, mit denen sich einzelne Medien-Objekte wie zum Beispiel Images mit optionalen Captions versehen lassen. Dank des Supports für Bootstraps Helper-Klassen können die Bilder und Captions jeweils je nach Bedarf ausgerichtet und gestyled werden; zudem sind Bilder innerhalb von figure-Elementen automatisch Responsive.

Auch neu ist der opt-in-Support für Flexbox sowie die Nutzung der relativen Maßeinheiten rem und em. Damit soll vor allem eine bessere Customization von mit Bootstrap erstellten Websites ermöglicht werden. Und apropos Customization: das war bei Bootstrap ja bisher ein oft kritisch gesehener Punkt, denn man konnte schnell erkennen, welche Websites mithilfe von Bootstrap erstellt wurden. Dank des neuen Reboot-Modules lassen sich in Bootstrap 4 künftig auch umfangreiche Customization-Optionen einfach umsetzen.

JavaScript-Plugins, Performance und der Rest

Neben den neuen Features gab es jedoch auch noch einige weitere Neuerungen in Bootstrap 4. Nachdem im Juli ECMAScript 2015 – die neue JavaScript-Version – offiziell den „Stamp of Approval“ erhalten hat, macht sich auch Bootstrap 4 die neusten JavaScript-Verbesserungen und -Features zu Nutze. Dafür wurden insbesondere sämtliche JavaScript-Plugins neu geschrieben.

Ebenso wird der Support des Internet Explorers 8 über Board geworfen, was jedoch, so erklärt Bruni, für die meisten kaum einen Unterschied machen dürfte. Wer dennoch auf den Support von Legacy-Browsern angewiesen ist, muss auf eine der älteren Bootstrap-Versionen zurückgreifen.

Insgesamt wurde auch die Performance des Frameworks deutlich verbessert, ohne jedoch an Funktionalität für den Nutzer zu verlieren. Schließlich können User nach wie vor die Framework-Version für ihre eigenen Bedürfnisse konfigurieren und für sie unnötige Module entfernen beziehungsweise neue Module hinzufügen. Damit dürfte auch Bootstrap 4 Webentwicklern die Arbeit deutlich erleichtern. Das denkt auch Bruni und erklärt:

In any case, Bootstrap will continue to satisfy ist users‘ needs. It’s going to be mostly the same, but better.

Aufmacherbild: Painting of an empty wall. Renovation home. 3D illustration von Shutterstock / Urheberrecht: Bedrin

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