„Call to Action“-Buttons: Do’s & Dont’s
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Die Attraktivität und Reichweite des eigenen Onlineangebots effizient zu steigern, ist oftmals einfacher als man denkt. Häufig sind es schon kleine Optimierungen, die zu großen Erfolgen führen können.

Eine wirksame Methode ist zum Beispiel der Einsatz sogenannter „Call to Action“-Buttons. CTAs sind Buttons, die dem Benutzer als schnelle und intuitive Handlungsanleitung dienen sollen. Richtig implementiert, stellen sie eine gute Alternative dar, um die Konversionsrate des eigenen Internetauftritts steigern zu können. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. Die Do’s und Dont’s im Umgang mit CTA-Buttons hat Gabrielle Gosha in ihrem Beitrag diskutiert. Neben einer einwandfreien technischen Umsetzung sind noch weitere Details zu beachten.

„Call to Action“: Wichtig ist eine angemessene Sprachwahl

Benutzer einer Website werden oftmals durch einen informellen Sprachgebrauch abgeschreckt. Ebenfalls hält der Einsatz zu plakativer Aufforderungen, wie etwa „Download“ oder „Senden“, User von weiteren Handlungen ab. Demgegenüber kann das Interesse und die Motivation potenzieller Interessenten durch eine kreative und personelle Sprache geweckt werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, die Besucher nicht mit zu viel Text zu überfordern. Kurze, zielgerichtete Informationen sind hier die bessere Alternative.

Entscheidend ist das richtige Design

CTA-Buttons sollten in der Regel nicht zu groß sein. Sind sie es, wirkt das Design schnell chaotisch und unübersichtlich. Deshalb sollten CTAs weniger durch ihre Größe, sondern vielmehr durch eine gelungene Kombination aus Farbwahl, Form und Kontrast überzeugen. Mindestens genauso wichtig ist die Wahl des richtigen Schrifttyps. Dieser sollte leicht und schnell zu lesen sein, sodass die Wörter herausstechen und direkt ins Auge fallen können. Der Einsatz einer einfachen, schnörkellosen Schrift ist deshalb empfehlenswert.

Ebenfalls ratsam ist es, durch den Einsatz von Schattierungen den CTAs eine gewisse Plastizität zukommen zu lassen. Bei dem Besucher wird dadurch der Eindruck erweckt, dass die Buttons auch „wirklich“ angeklickt werden können. Verzichten sollte man hierbei allerdings auf den Einsatz von Flash-Animationen. Ebenfalls ein absolutes No-Go stellen rote CTA-Buttons dar. Ist der Einsatz roter Buttons jedoch unumgänglich, sollten weiche oder harte Rottöne und –schattierungen herangezogen werden.

CTAs richtig einbinden

Ebenfalls unterschätzt ist die richtige Platzierung der CTAs. Als Faustregel gilt, sobald man nach ihnen suchen muss, sind sie falsch positioniert. Um diesen Fehler zu vermeiden, ist es ratsam, die Buttons so auszurichten, dass sie in direkter Beziehung zum angebotenen Content stehen. Dadurch wird die Übersichtlichkeit als auch die Benutzerfreundlich des Online-Auftritts deutlich gesteigert. Zudem sollte auch auf die Möglichkeit, mehrere „Call-to-Action“-Buttons zu verwenden, nicht voreilig verzichtet werden. CTAs stellen nicht bloß Buttons dar, die zum Kauf oder zum Download auffordern. Sie fungieren zugleich als Elemente, die dazu dienen, Kontaktdaten und Informationen zu vermitteln. Positionierung und Anzahl der Buttons können am besten durch ausführliches Testen oder Umfragen ermittelt werden.

Geräteübergreifend planen

Immer öfter werden mobile Geräte benutzt, um Online-Auftritte zu besuchen. Deshalb sollte beim Einsatz von „Call to Action“-Buttons darauf geachtet werden, dass sie auch auf Geräten wie zum Beispiel Smartphones richtig dargestellt werden. Um mobile Nutzer zu gewinnen, sollte sich die mobile Erfahrung deshalb nicht all zu sehr vom Desktop-Auftritt unterscheiden. Wiederum sollte auf den Einsatz von Flash-Elementen verzichtet werden.

Orientiert man sich an diese Vorgaben, können die häufigsten Fehler im Umgang mit CTAs vermieden werden. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich nicht, dass sich Attraktivität und Reichweite des eigenen Internetauftritts automatisch steigern werden. Hierfür bedarf es womöglich noch weiterer Handgriffe – allerdings wurde ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung schon einmal getan.

Aufmacherbild: Businessman working with laptop via Shutterstock / Urheberrecht: alphaspirit

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