Chrome 42 blockiert automatisch NPAPI-Plug-ins
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Google hat mit Chrome 42 eine neue Version seines Browsers auf dem Stable Release-Channel veröffentlicht. Im Gepäck hat sie nicht nur insgesamt 45 Security-Fixes, sondern auch einige andere Neuerungen, die für eine bessere Performance und Stabilität sorgen sollen.

Die wohl auffälligste Änderung betrifft allerdings den Umgang mit Plug-ins im Browser, die dafür sorgt, dass NPAPI-Plug-ins wie Java oder Silverlight automatisch blockiert werden. Martin Brinkmann fasst die Hintergründe zusammen.

Chrome 42 läutet 2. Phase der Einstellung von NPAPI-Plug-ins ein

Mit Chrome 42 wird die zweite Phase der von Google bereits lange geplanten schrittweisen Einstellung von NPAPI-Plug-ins eingeläutet. So soll noch in diesem Jahr der Support von NPAPI-Plug-ins in Chrome und Chromium vollständig eingestellt werden; stattdessen werden nur noch Plug-ins unterstützt, die das neuere PPAPI-Format nutzen.

Für Technologien wie Java oder Silverlight, die noch das alte Plug-in-API verwenden, bedeutet diese zweite Phase, dass sie automatisch in der neuen Chrome-Version blockiert werden. Während in der ersten Phase die entsprechenden Plug-ins noch direkt im Browser aktiviert werden konnten, entfällt diese Option nun komplett. Zwar lässt sich die Blockierung der Plug-ins in Chrome noch überschreiben – etwa mithilfe des Chrome Policy Templates – allerdings werden NPAPI-Plug-ins ab September 2015 dauerhaft deaktiviert.

User, die Plug-ins benötigen, bleibt damit nur der Wechsel zu einem anderen Browser; zumindest derzeit unterstützen die ebenfalls auf Chromium basierenden Browser Opera und Vivaldi nach wie vor Plug-ins.

Aufmacherbild: roadside red stop sign on a cloudy background. Sign isolated. von Shutterstock / Urheberrecht: Christian Delbert

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