Einfachere Performance-Messung, CSS-Containment und weitere Änderungen in Chrome 52 Beta

Chrome 52 Beta mit vielen Verbesserungen erschienen
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Mit Chrome 52 Beta steht eine neue Version des Google Browsers zum Testen zur Verfügung. Die neue Beta-Version bringt zahlreiche Verbesserungen und einige Neuerungen mit sich, die vor allem für eine bessere Performance des beliebten Browsers sorgen sollen.

Dazu gehören etwa die Implementierung des CSS-contain-Properties, eine einfachere Messung der Performance und streambare Antworten von Service Workern. Außerdem gab es Verbesserungen für Web Push. Shubhie Panicker hat im Chromium-Blog die Highlights der neuen Chrome-Beta zusammengefasst.

CSS-Containment und Performance-Observers in Chrome 52 Beta

Chrome 52 Beta kommt mit einer Reihe von Neuerungen und Verbesserungen für den Google Browser daher. Dazu gehört etwa die Implementierung des CSS-contain-Properties, das es Entwicklern erlaubt, zu verhindern, dass die Children eines Elements außerhalb von dessen Grenzen angezeigt werden. Wird ein Element aktualisiert, sorgt die Neuerungen darum dafür, dass Chrome Elemente außerhalb der Parent-Node beim Rendering ignorieren und so für schnellere Rendering-Zeiten sorgen kann.

Neu ist auch, dass Chrome 52 Beta das PerformanceObserver-API unterstützt, das eine einfachere und performante Möglichkeit bietet, RUM-Daten zu sammeln. Dabei handelt es sich um Real-User-Measurement-Daten, die für das Aufspüren von Performance-Problemen und Regressions, die sich negativ auf die User Experience einer Seite auswirken können, wichtig sind. Seiten können nun angeben, an welchen Metriken sie interessiert sind; Chrome sendet der Seite eine Benachrichtigung, sobald neue Datenpunkte für diese Metriken verfügbar sind.

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Streambare ServiceWorker-Antworten und Web-Push-Verbesserungen

Auch für Service Worker gab es in Chrome 52 Beta einige Verbesserungen. So ermöglicht das Streaming von HTTP-Antworten Browsern frühzeitig Teile eines umfangreichen HTML-Dokuments zu rendern, bevor die ganze Antwort zur Verfügung steht. Die neue Chrome-Beta bringt darum nun Streaming-Support für Service Worker; Seiten können das Streams API nutzen, um streambare Response-Objekte zu erstellen, indem ein ReadableStream an den Response-Constructor übergeben wird. Das folgende Video verdeutlicht die Vorteile solcher Streams:

Ebenso unterstützt Chrome nun VAPID – einen offenen Standard um einen Site-Server mit einem Push-Service zu authentifizieren. Wird VAPID genutzt, erhalten Seiten einen Firebase-Cloud-Messaging-Endpunkt, der das Cross-Browser-Web-Push-Protokoll unterstützt.

Darüber hinaus bringt Chrome 52 Beta zahlreiche weitere neue Features und Verbesserungen mit sich; eine Übersicht dazu bietet der oben genannte Blogpost. Die neue Beta-Version des Google-Browsers steht auf der Produktseite zum Download zur Verfügung.

Aufmacherbild: House Number 52 sign on wall von Shutterstock / Urheberrecht: Martin Christopher Parker

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