Das steckt in dem Datenbank-getriebenen Content-Management-System

Craft CMS – Content-Management-System für Content-lastige Websites
Kommentare

Content-Management-Systeme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Neben den bekanntesten CMS wie etwa WordPress, Drupal, TYPO3 oder Joomla! gibt es aber auch noch zahlreiche Alternativen, die Usern beim Erstellen und Verwalten eigener Websites behilflich sein können. Dazu gehört zum Beispiel auch das kürzlich in Version 2.5 erschienene Datenbank-getriebene Craft CMS.

Im Gegensatz zu einigen anderen Content-Management-Systemen ist Craft, so erklärt Ryan Irelan in seiner Vorstellung des CMS, allerdings kein reiner Website-Builder und es werden für die Gestaltung des Frontends entsprechende Kenntnisse in HTML und CSS vorausgesetzt. Sind die erfüllt, soll Craft aber vor allem die Entwicklung sowie die User Experience bei der Nutzung so einfach und angenehm wie möglich machen.

Features von Craft CMS

Dafür bringt Craft eine ganze Reihe nützlicher Features mit sich. Generell erlaubt das CMS es, den Content und die Daten in sogenannten Content-Buckets zu organisieren. Dafür wird der erstellte Content in Sektionen gespeichert, die jeweils einem von drei Sektionstypen entsprechen können:

  • Channel: Sammlung ähnlichen Contents, z.B. Blogs, News-Artikel, Pressemitteilungen oder Produkte
  • Struktur: ähnlich wie Channel für eine Sammlung ähnlichen Contents, die jedoch eine gewisse Hierarchie erfordert
  • Single: Einzelseiten, z.B. die Homepage

Jede Sektion besteht zudem aus einem oder mehr Entry-Typen, mit denen das Feld-Layout gestaltet werden kann. Dafür stehen zum Beispiel Plain oder Rich Text, Tabellen, Assets, Entries oder Matrix zur Verfügung. Ebenso bietet Craft auch Kategorien und Tags zur Organisation des Contents.

Craft setzt zudem zum Parsen und Anzeigen von Website-Templates auf die Template-Engine Twig. Der Vorteil daran ist vor allem die Performance, aber auch die einfach nachzuvollziehende Syntax sowie viel Flexibilität bei der Nutzung sind nützliche Features von Twig. Einige Tipps zur Nutzung von Twig in Craft bietet der oben genannte Artikel von Ryan Irelan; in der Dokumentation finden sich viele weitere nützliche Hinweise zur Arbeit mit Craft.

Zu den Features von Craft zählt darüber hinaus auch das Control Panel, mit dem zum Beispiel auch eine Live-Vorschau sowie One-Klick-Updating zur Verfügung stehen. Alle weiteren Features sind auf der Produktwebsite zusammengefasst.

Nutzung von Craft: Preis und Installation

Die Nutzung von Craft ist vor allem auf Unternehmen ausgerichtet. So ist Craft in erster Linie ein kommerzielles Content-Management-System und kommt in drei verschiedenen Varianten daher: Personal, Client und Pro. Dabei kostet die Client-Lizenz 199 US-Dollar pro Seite, in der Pro-Variante werden 299 US-Dollar pro Seite fällig. Die Personal-Option ist kostenlos und ermöglicht das Testen der Software; das Upgrade zu einer der anderen Lizenz ist leicht über „In-App“-Käufe direkt in Craft möglich.

Eine Demo-Seite zeigt Craft in Aktion, auf der Produktwebsite steht das CMS zum Download zur Verfügung. Alternativ kann man den Download aber auch auf GitHub finden.

Name Craft CMS
Hersteller Pixel & Tonic
Projektwebsite https://craftcms.com/
GitHub https://github.com/pixelandtonic/HappyLager

Aufmacherbild: Paints and brushes von Shutterstock / Urheberrecht: Zadorozhnyi Viktor

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -