CSS Preprocessors – Kompilier-Methoden im Vergleich
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Jeff Croft wägt ab, ob CSS-Preprocessors wie Sass und LESS eher auf Client- oder auf Server-Seite laufen sollten und welche Methode sich in Gruppenarbeit am besten schlägt. Das zeigt er mit vier unterschiedlichen

Jeff Croft wägt ab, ob CSS-Preprocessors wie Sass und LESS eher auf Client- oder auf Server-Seite laufen sollten und welche Methode sich in Gruppenarbeit am besten schlägt. Das zeigt er mit vier unterschiedlichen Kompilierungs-Varianten, die jeweils Vorteile und Nachteile bieten.

Das Tolle an CSS-Preprocessors ist, dass sie dem Entwickler die Arbeit mit den Vendor-Prefixes abnehmen. CSS-Dateien werden automatisch kreiert und die Styles sind aufwärtskompatibel, solange sie im Sass- oder LESS-Format vorliegen.

Kompiliert man die Sass-/LESS-Dateien lokal in CSS (dafür gibt es Frontend-Tools wie CodeKit oder Less.App) und lädt das Stylesheet auf den Server, bleibt dem Entwickler die Konfiguration für serverseitiges Kompilieren erspart. Arbeiten jedoch mehrere Menschen an den Stylesheets, so bleiben die Veränderungen in den Sass-/LESS-Dateien für die anderen Projekt-Mitarbeiter verborgen, da die Dateien nur lokal auf dem Rechner des Autors vorliegen.

Als teamfähiger erweist sich da das Client-seitige Kompilieren. Hier werden Sass-/LESS-Dateien direkt auf dem Server abgelegt und erst beim Client via JavaScript On-the-fly in CSS umgewandelt. Leider drückt diese Methode sehr auf die Performance, da das Skript bei jeder Page Impression durchlaufen wird.

Serverseitiges Kompilieren in Kombination mit Caching klingt da schon wesentlich klüger. Sass-/LESS-Dateien werden hier im Versions-Management-System des Servers abgelegt und beim ersten Seitenaufruf von der Server-CPU in CSS umgewandelt. Anschließend liegt der Stylesheet im Cache vor, und weitere Seitenaufrufe erfolgen somit flotter. Diese Methode einzurichten erfordert allerdings einigen Aufwand mit dem Server, damit das System in dieser Form läuft.

Sofort nach dem Deployen zu kompilieren, sei laut Croft ebenfalls eine gängige Variante. Oft kommen dazu Skripte aus Tools wie Capistrano oder Fabric zum Einsatz. Dabei lässt sich sogar einstellen, ob das Kompilieren durch die Clients oder den Server vorgenommen werden soll (Croft empfiehlt hier serverseitiges Compiling, da nur so sichergestellt werden kann, dass die Sass-/LESS-Version für alle Clients dieselbe ist).

Verwendet Ihr CSS-Preprocessors wie Sass oder LESS in Gruppenprojekten? Wie verwaltet Ihr die unterschiedlichen Versionen? Über die Kommentarfunktion könnt Ihr Eure Erfahrungen teilen.

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