CSS4: Was bringt die neue Version?
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Mit CSS haucht man HTML-Elementen Leben ein, ordnet ihnen ein bestimmtes Aussehen zu, organisiert sie. Derzeit liegt CSS in der vierten (CSS1, CSS2, CSS2.1, CSS3) Version vor. Mit CSS3 wurden zuletzt etwa @media-Queries eingeführt, die Seiten zwar responsive machten – ein wichtiger Fortschritt– aber doch ein kleines Manko haben: Der Page Load lässt doch gerade auf mobilen Geräten häufig noch zu wünschen übrig.

Dem W3C ist das wohl bekannt und mit CSS4, so wird jedenfalls in diversen Blogs und Foren spekuliert, soll sich in diesem und anderen Punkten bald einiges tun. Wir haben die wesentlichen, erwarteten Neuerungen in CSS4 zusammengefasst.

  • Responsive wird Presponsive

Preload States sollen bei langsamen Verbindungen in naher Zukunft zu deutlich mehr Performanz führen.

  • Server-side Stylesheets (CLISS)

CLISS steht für „Command-Line Interface Styling Scriptsheets“ und hat eine recht ähnliche Syntax zu CSS. Derzeit unterstützt es Unix, OS X und Windows Command-Line Applications. Es wird vermutet, dass CSS4 ein eigenes Modul dafür beinhalten wird.

  • Effektiver E-Mail-Styling-Support

Angeblich kooperiert das W3C mit einer ganzen Reihe von E-Mail-Providern, um einen konsistenten, modernen Ansatz für HTML-E-Mails umzusetzen. Ziel: Ein zentralisiertes Stylesheet-System und nie wieder Inline Styles.

  • Vereinfachter Nested Code

Das Programmieren von Nested Code soll vereinfacht werden und den CSS-Code insgesamt verkürzen. Dabei hilft die Pseudo-Klassen-Funktion matches().

  • Neue und alte Properties

Mit CSS4 sollen einige alte Bekannte wiedereingeführt werden, z.B. text-decoration: blink, text-decoration: marquee, font-style: wordart, and font-family: "Comic Sans MS" für die Typo. Neuzuwachs kommt etwa in Form von retina: true, das Bilder automatisch verbessern soll.

  • Der parent-Selektor

Wenn das child-Element aktiviert ist, war es bisher schwierig bis unmöglich, Funktionen in das parent-Element zu implementieren. Der parent-Selektor in Form des $-Zeichens soll es nun ermöglichen, das parent-Element basierend auf seinem child-Element zu sytlen.

  • Cascading Scriptsheets

Dieses Feature wurden ursprünglich mit dem Internet Explorer eingeführt, hieß damals aber behaviour. Damit wird eine Brücke zwischen CSS und JavaScript-geschlagen. Man kann damit einzelne Elemente in CSS mit Skripten belegen. Benutzt wird dazu eine unkomplizierte Syntax im Stil von Funktionen.

Wir sind gespannt auf diese CSS4-Wundertüte. Die neuen Features klingen jedenfalls schon äußerst verheißungsvoll und versprechen spannende Zeiten für die Arbeit im und am Web.

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