Datenprojekt Connectivity Atlas bildet globale Infrastruktur visuell mit Mapbox GL ab
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Ein Leben ohne Straßen, Elektrizität oder Internet kann man sich heutzutage nur noch schwer vorstellen. Die Infrastruktur ist untrennbar mit unserem Alltag verbunden und spielt so bei der Verbindung mit der Außenwelt eine wichtige Rolle.

Ein solches System aus verschiedenen Verbindungen mithilfe einer Karte abzubilden, ist dementsprechend ein anspruchsvolles Projekt – dem sich die Entwickler des Connectivity Atlas angenommen haben. In einem Blogpost erklärt Mariano Arrien-Gomez, wie das Projekt durchgeführt und die Karte der globalen Infrastruktur erstellt wurde, aber auch, auf welche Probleme man dabei gestoßen ist.

Probleme bei der Entwicklung des Connectivity Atlas

Bei dem sogenannten Connectivity Atlas handelt es sich in erster Linie um ein großflächig angelegtes Datenprojekt, mit dem die aktuelle globale Infrastruktur visuell dargestellt werden soll. Das Ziel definiert sich laut der Entwickler dabei wie folgt:

The Connectivity Atlas invites you to explore the shapes and lines that advance our global connectedness.

Es ist dabei wenig überraschend, dass ein solches Projekt die Entwickler auch vor einige Herausforderungen gestellt hat. So war nicht nur die Beschaffung der entsprechenden Geodaten ein Problem, auch der Workflow wurde während der Entwicklung immer wieder angepasst.

Ursprünglich entschied man sich für den Einsatz von Mapbox Studio, wobei jedes Layer als separate Datenquelle in Studio importiert und mit Catro CSS gestyled wurde. Angesichts der Menge der Datenquellen stieß man jedoch schnell an die Grenzen der Übersichtlichkeit des Tools. Stattdessen wurde der Connectivity Atlas mithilfe von Mapbox GL erstellt. Der Vorteil dabei ist vor allem, dass bei der Darstellung Vektor-Kacheln zum Einsatz kommen und die Karte bereits im Browser gerendert wird. Davon verspricht man sich nicht nur eine präzisere Darstellung der einzelnen Elemente, sondern auch ein schnelleres Stylen und eine bessere Performance.

Alle Daten des Connectivity Atlas sind öffentlich zugänglich und können wiederverwendet werden. Dadurch, so erklärt Mariano Arrien-Gomez, verspricht man sich, den Atlas zu einem Kollaborationsprojekt zu machen und künftig noch weitere Daten aufnehmen zu können, um am Ende eine möglichst vollständige Karte der globalen Infrastruktur zu erhalten.

Aufmacherbild: world map technology style for your design von Shutterstock / Urheberrecht: ilolab

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