Der Typoguide – Praktische Tipps zu Typografie und Textgestaltung
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Ohne Inhalte wäre das Internet wie ein Warenhaus, in dessen Auslagen es nichts zu sehen gibt und in dem man nichts kaufen kann: langweilig, sinnlos, überflüssig. Gute Inhalte allein reichen andererseits

Ohne Inhalte wäre das Internet wie ein Warenhaus, in dessen Auslagen es nichts zu sehen gibt und in dem man nichts kaufen kann: langweilig, sinnlos, überflüssig. Gute Inhalte allein reichen andererseits aber auch nicht aus – wichtig ist auch wie sie rüberkommen und präsentiert werden. Und damit sind wir beim Thema Typografie.

Hinter dem Wort Typogrfie verbirgt sich keine esoterische Geheimwissenschaft, sondern einfach die Kunst einen Text so aufzubereiten, dass er für den geneigten Leser gut zu lesen ist. Wobei „einfach“ hier relativ zu verstehen ist. Es gibt nämlich etliche Mittel, wie man schriftliche Texte frisieren kann, um eine bessere Lese-Erfahrung zu  ermöglichen. Einen guten Überblick über typographische Grundideen bietet dazu der Typoguide, auf dem der Berliner Web-Designer Benedikt Lehnert einige zentrale Punkte zusammengestellt hat.

An erster Stelle steht die Erkenntnis, dass Typogrfie kein Selbstzweck ist, bei dem man wahllos mit willkürlichen Design-Ideen um sich wirft, sondern ein Mittel gezielt die Aufmerksamkeit des Lesers zu fördern. Mit anderen Worten: Typografie hilft dem Leser sich auf die Inhalte zu konzentrieren und damit auch die Botschaft besser zu verinnerlichen.

Wichtig ist deshalb die Wahl der richtigen Schriftart und der passenden Schriftgröße. Beide Faktoren beeinflussen die Lesbarkeit und tragen darüber hinaus auch zu einem anderen „Feeling“ bei. Ein Text in der krakeligen Schiftart Tempus Sans ITC wirkt ganz anderes als wenn er im nüchternen Times New Roman verfasst ist. Die Schriftgröße sollte sich an der Schriftart orientieren, als Richtwert empfiehlt der Guide 9-12 Punkte.

Wer sich näher mit der Materie beschäftigen will, sollte sich den Guide auf jeden Fall mal anschauen. Neben detaillierten Ausführungen zu Anführungszeichen, Bindestrichen und Gänsefüßchen gibt es dort auch eine Linkliste, mit der man noch tiefer in die Thematik einsteigen kann.

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