Docker-as-a-Service ist im Kommen: Erste Anbieter im Überblick
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Als in der Schifffahrt standardisierte Container eingeführt wurden, hat das in der Logistik sämtlicher Waren für einen großen Effizienzschub gesorgt. Analog gilt das Gleiche für Software: Auch sie

Als in der Schifffahrt standardisierte Container eingeführt wurden, hat das in der Logistik sämtlicher Waren für einen großen Effizienzschub gesorgt. Analog gilt das Gleiche für Software: Auch sie kommt in unterschiedlichsten Formen daher und muss auf diversen Plattformen laufen. Dank Docker lassen sich aus jeder Software autarke Pakete kapseln, die auf nahezu allen aktuellen Plattformen binnen Sekunden lauffähig sind. Nun zeigen sich immer mehr Docker-as-a-Service-Anbieter in der Cloud, von denen wir euch einige vorstellen wollen.

Mit Stackdock gesellt sich der jüngste Vertreter zu den Docker-Cloud-Anbeitern. Er verlangt monatlich fünf US-Dollar für 20 Gigabytes auf einer SSD und einem Gigabyte RAM. Orchard vermietet seine Plattform stundenweise und liefert Modelle mit unterschiedlich viel RAM. Diese kosten wenige US-Cent pro Stunde oder bis zu 160 US-Dollar im Monat. Der Platz auf den SSDs scheint dort nicht limitiert zu sein. Als letztes gibt es Baremetal, das sich noch in einer kostenlosen Betaphase befindet. Dort verfolgt man einen leicht veränderten Ansatz und erschafft mit Django, Docker und Salt ein komplettes Deployment-System, das hier genauer vorgestellt wird.

DigitalOcean oder Rackspace sind allgemeine Anbieter von Cloud-Infrastrukturen, die eine breite Palette an Software auf ihren Servern anbeiten. Ersterer bietet seine günstigsten virtuellen Server mit 512 Megabytes RAM, einem CPU-Kern, 20 Gigabytes SSD-Speicher und einem Terabyte Traffic für fünf US-Dollar monatlich an, letzterer bietet doppelt so viel RAM und kostet vier US-Cent pro Stunde. In jenen Fällen startet man Docker einfach in einer Ubuntu-Instanz.

Es bieten sich also verschiedenste Möglichkeiten, seine Deployment-Container von Datenhafen zu Datenhafen zu schubsen und seine Anwendungen frei zu verwalten. Die Tage, alles mühselig per Hand zu machen und den Server umständlich selbst zu konfigurieren, scheinen gezählt. Jetzt muss Docker nur noch wirklich fertig werden; denn derzeit befindet sich das Projekt noch in eifriger Entwicklung und ist weit von einem Feature Freeze entfernt.

Aufmacherbild: Container ship von Shutterstock / Urheberrecht: tcly

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