Ergebnisse der Webkrauts-Webworker-Umfrage 2014
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Im April hatten wir über die Webworker-Umfrage 2014 der Webkrauts berichtet, jetzt liegen die Ergebnisse vor. Wir möchten an dieser Stelle nicht...

Im April hatten wir über die Webworker-Umfrage 2014 der Webkrauts berichtet, jetzt liegen die Ergebnisse vor. Wir möchten an dieser Stelle nicht auf alle Punkte eingehen – aber auf ein paar der Dinge, die uns aufgefallen sind; als da wäre: Testing und Automatisierung sind offensichtlich nicht jedermanns Sache.

 

Webkrauts Webworker Umfrage 2014

Waren es bei der letzten Webworker-Umfrage im Jahr 2008 noch etwas mehr als 2.800 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, haben dieses mal nur 758 im Web Tätige an der Umfrage teilgenommen.

Darunter waren 83 Prozent männliche und 14 Prozent weibliche Teilnehmer, drei Prozent der Teilnehmer hat zu dieser Frage keine weiteren Angaben gemacht. Interessant ist dabei noch die Frage nach der Ausbildung:

59% haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, 42% ein abgeschlossenes Studium. Ein Studium gilt dabei nicht als Berufsausbildung. Interessant ist, dass 39% der Teilnehmer sagen, dass die Inhalte ihrer Ausbildung oder ihres Studiums wichtig oder sehr wichtig für ihre heutige Tätigkeit sind. Gleich viele finden die Inhalte von Ausbildung oder Studium eher weniger wichtig. 18% empfinden sie gar als unwichtig. Es scheint noch einen guten Bodensatz an Quereinsteigern zu geben.

Während sich viele Fragen mit dem Berufsbild des Webworkers oder der Webworkerin beschäftigen, waren wir vor allem auf die Auswertung der Fragen nach dem Testing und der Automatisierung interessiert. Dabei kam es jedenfalls zu erstaunlichen Ergebnissen.

Automatisierte Tests

Bei der Antwort auf die Frage „Erstellst du automatisierte Tests für deine Entwicklungen?“ wartet die erste handfeste Überraschung: Abgesehen von den 17 Prozent, die angaben, nicht zu entwickeln, erstellen 72 Prozent keine automatischen Tests.

Ergebnisse der Webkrauts-Webworker-Umfrage 2014 Abb. 1: Automatisierte Tests? Quelle: Webkrauts

Das bedeutet natürlich nicht, dass überhaupt keine Tests gemacht werden – dennoch zeigt es, dass viele Webworker und Webworkerinnen in diesem Bereich Potenzial verschenken.

Build-Tools

Ein weiterer interessanter Punkt war die Frage nach der Nutzung moderner Tool-Umgebungen. Hier gaben über die Hälfte der Teilnehmer – 55 Prozent, um genau zu sein – an, keine Build-Tools oder Build-Skripte zu nutzen.

Der Rest setzt zum größten Teil Build-Skripte wie Grunt ein, nur ein kleiner Teil setzt auf Build-Tools im à la Codekit & Co.

Auch hier scheint es, als würden viele Webentwickler und Webentwicklerinnen den Wert eines guten Tools oder Skripts unterschätzen.

Zahlenspiele

Wer sich übrigens für eine ausführliche Besprechung aller Ergebnisse interessiert, sollte einen Blick in den Webkrauts-Blogpost Jetzt wissen wir es werfen, der mit viel Liebe und interaktiven Grafiken kaum noch Fragen offen lassen dürfte.

Aufmacherbild: Computer keyboard with word Results von Shutterstock / Urheberrecht: Filipe Frazao

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