Web – entwickler.de https://entwickler.de PHP, JavaScript, Windows Development Tue, 06 Apr 2021 10:13:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 Alle an Bord? Herausforderungen für Cross-Plattform im Web https://kiosk.entwickler.de/entwickler-magazin/entwickler-magazin-spezial-vol-27/alle-an-bord/ https://kiosk.entwickler.de/entwickler-magazin/entwickler-magazin-spezial-vol-27/alle-an-bord/#respond Fri, 09 Apr 2021 10:00:03 +0000 https://entwickler.de/?p=579964718 Web-Apps funktionieren auf allen Plattformen – damit das richtig gut klappt, müssen Entwickler jedoch einiges beachten. Auch das Web funktioniert nämlich nicht überall gleich. Worauf gilt es zu achten, um wirklich allen Nutzern gleichermaßen gerecht zu werden?

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Web-Apps funktionieren auf allen Plattformen – damit das richtig gut klappt, müssen Entwickler jedoch einiges beachten. Auch das Web funktioniert nämlich nicht überall gleich. Worauf gilt es zu achten, um wirklich allen Nutzern gleichermaßen gerecht zu werden?

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Visual Studio Code März 2021: Neues für Extension-Verwaltung, Debugging und erleichterte Bedienung https://entwickler.de/online/web/visual-studio-code-1-55-579964722.html https://entwickler.de/online/web/visual-studio-code-1-55-579964722.html#respond Tue, 06 Apr 2021 10:12:55 +0000 https://entwickler.de/?p=579964722 Visual Studio Code 1.55 ist erschienen. Es wurde mit vielen neuen Features ausgestattet, die unter anderem die Extension-Verwaltung und das Debugging betreffen. Preview-Features sind ebenfalls mit an Bord.

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Visual Studio Code 1.55 ist erschienen. Es wurde mit vielen neuen Features ausgestattet, die unter anderem die Extension-Verwaltung und das Debugging betreffen. Preview-Features sind ebenfalls mit an Bord.

Microsoft hat das neueste monatliche Update von VS Code veröffentlicht: Visual Studio Code 1.55 wartet mit einer Vielzahl an Neuerungen auf – für die erleichterte Bedienung, die Workbench, das integrierte Terminal, Debugging und mehr.

Das neue Release steht für Windows, Linux und macOS zum Download bereit. Wer zusätzlich schon Preview-Features ausprobieren möchte, kann parallel dazu den Insider Build installieren. Aber zurück zur Stable Version: Was ist neu in VS Code 1.55?

Workbench

Neben einem aufpolierten VS-Code-Logo für Apple-Nutzer im Stil der aktuellen Hauptversion macOS 11 Big Sur – siehe Bild – wurde auch am Inhalt der Workbench gearbeitet: Die neue Einstellung workbench.sash.hoverDelay erlaubt es, die Verzögerung des Hover-Feedbacks von Sashes zu definieren, während die Listen/Baum-Navigation nun eine benutzerdefinierte Keyboard-Navigation unterstützt, was z. B. Notebook-Nutzern zugute kommen soll.

BASTA! 2021

Neuerungen in .NET 6.0 – das eine .NET, sie alle zu beherrschen

mit Dr. Holger Schwichtenberg (DOTNET-DOKTOR)

C# Workshop: — was kommt Neues mit C# 10 und .NET 6?

mit Rainer Stropek (timecockpit.com)

Funktionaler Code mit C# 9

Oliver Sturm (DevExpress)

 

Zudem wurde die Verwaltung von Extensions erweitert: VS Code 1.55 erkennt, wenn Extensions via VS Code CLI installiert oder deinstalliert wurden. Sie können im aktiven Fenster aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Terminal, Debugging und erleichterte Bedienung

Der Screen Reader ist nun in der Lage, mithilfe des „Say All“-Befehls 1.000 Zeilen statt der bisher maximal 100 Zeilen vorzulesen. In Zukunft soll es kein Limit geben, doch dafür sind noch einige Upstream Fixes notwendig. Im Rahmen der Neuerung gilt editor.accessibilityPageSize als deprecated und soll noch in den nächsten Releases unterstützt werden, bevor es schließlich entfernt wird.

Auch das Terminal wurde in VS Code 1.55 überarbeitet: Es unterstützt definierte Profile, die im Dropdown-Menü ausgewählt werden können, um nicht-standardmäßige Shells zu laden. Das betrifft sowohl häufig gewählte als auch selbst definierbare Shells. Beim Debugging steht nun ein Inline-Menü zur Verfügung, in dem Konditionen und Hit Points für Funktions-Breakpoints bearbeitet werden können. Bisher wurde das automatisch geregelt, somit erhält der Nutzer mehr Kontrolle:

Zu den weiteren Neuerungen in VS Code 1.55 zählen Preview-Features wie Verbesserungen am Markdown Renderer in Notebooks. Die neue Extension „GitHub Pull Requests and Issues“ wird ebenfalls weiterentwickelt. Details dazu gibt es im Changelog zu Version 0.25.0.

Alles weitere zu Visual Studio Code 1.55 findet sich in den Release Notes.

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Visual Studio Code Februar 2021: Support für Apple Silicon eingeführt https://entwickler.de/online/web/visual-studio-code-februar-2021-579961045.html https://entwickler.de/online/web/visual-studio-code-februar-2021-579961045.html#comments Fri, 05 Mar 2021 11:47:53 +0000 https://entwickler.de/?p=579961045 Das Februar-Update von Visual Studio Code steht zum Download bereit. Neu in dieser Version ist, dass VS Code nun nativ mit Apple Silicon kompatibel ist. Aber auch darüber hinaus ist v1.54 natürlich wieder voller spannender Neuerungen.

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Das Februar-Update von Visual Studio Code steht zum Download bereit. Neu in dieser Version ist, dass VS Code nun nativ mit Apple Silicon kompatibel ist. Aber auch darüber hinaus ist v1.54 natürlich wieder voller spannender Neuerungen.

Apple Silicon setzt auf ARM-Chips. Damit weicht die Prozessor-Architektur der neue Mac-Generation so signifikant von anderen Chip-Systemen ab, dass ein eigener Software-Support nötig ist, den Visual Studio Code Februar 2021 nun fest in den Code integriert hat. Bisher mussten Apple-Nutzer, die ein Gerät der neuen Klasse mit M1-Prozessor besitzen, auf Rosetta als Emulator zurückgreifen, um Visual Studio Code zu verwenden. Durch die native Integration des ARM-Supports für Apple-Geräte können Anwender sich nun auf eine verbesserte Performance des Code-Editors freuen. Die ARM-Version für Mac kann einzeln oder als universelles Mac-Package herunterladen werden.

VS Code Februar 2021: Neue Accessibility-Features

Außerdem ist VS Code 1.54 barrierefreier geworden als die vorherigen Versionen. Das Februar-Release hat dazu Anpassungen am Verhalten der Toolbar in der Workbench vorgenommen. Zu den Neuerungen gehört, dass die Navigation dort nun per Pfeiltasten zugänglich ist und weniger Tabstops enthalten sind. Auch die Ausgabe per Screen Reader auf Windows hat eine Überarbeitung erhalten, sie entspricht jetzt den allgemeinen Standards für diese Programmart. Insbesondere wurde darauf geachtet, dass alle Worte einzeln und korrekt ausgegeben werden. Auch das soll die Navigation in VS Code für die entsprechenden Nutzergruppe erleichtern.

Das integrierte Terminal kann in VS Code Februar 2021 nun den aktuellen Status speichern, wenn das Fenster neu geladen werden muss, und stellt diesen danach wieder her. Auch stehen nun die ersten Production Icon Themes im Market Place zur Verfügung und das Caching innerhalb von Webviews ist verbessert worden. Wie immer bringt das Update für VS Code also zahlreiche Änderungen mit. Genauere Infos können dem Blogpost zum Release entnommen werden.

 

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Flutter 2 mit PWA-Support für Desktop-Apps veröffentlicht https://entwickler.de/online/web/flutter-2-pwa-desktop-cross-plattform-579960870.html https://entwickler.de/online/web/flutter-2-pwa-desktop-cross-plattform-579960870.html#comments Thu, 04 Mar 2021 10:13:21 +0000 https://entwickler.de/?p=579960870 Flutter 2.0 ist da. Die neue Version des Frameworks von Google bringt eine radikale Änderung mit: Bislang war Flutter ausschließlich für die Entwicklung mobiler Apps gedacht, jetzt können damit auch PWAs und Single Page Applications fürs Web erstellt werden.

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Flutter 2.0 ist da. Die neue Version des Frameworks von Google bringt eine radikale Änderung mit: Bislang war Flutter ausschließlich für die Entwicklung mobiler Apps gedacht, jetzt können damit auch PWAs und Single Page Applications fürs Web erstellt werden.

Flutter 2.0 verändert das Mobile-Framework grundlegend. Bislang stand die Entwicklung mobiler Anwendungen im Zentrum der Arbeit mit dem Framework, wobei auch Web-Apps in begrenztem Ausmaß umgesetzt werden konnten. Das hat sich jetzt geändert: Flutter 2 unterstützt die Entwicklung von Progressive Web Apps, die auch auf dem Desktop installierbar sind, sowie Single Page Applications. Damit wurden Flutter zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten hinzugefügt. Unter anderem umfasst das Framework jetzt einige Layout-Elemente, die auf eine große Darstellung von Anwendungen auf dem Desktop ausgelegt sind. Flutter 2.0 ist somit zu einem Cross-Plattform-Framework geworden. Mobilgeräte und Desktops können gleichermaßen mit Anwendungen angesprochen werden, die mit Flutter 2 entwickelt wurden.

Flutter 2 mit WebAssembly-Power unter der Haube

Für eine gute Performance unter der Haube arbeitet die neue Flutter-Version mit der Rendering-Engine CanvasKit, die ihrerseits auf WebAssembly setzt. Darüber hinaus bringt das Release eine Erweiterung der Accessibility-Optionen mit und unterstützt nun Screenreader. Wie immer wird die Veröffentlichung von einem Update für Dart begleitet, der Programmiersprache, die in Flutter zum Einsatz kommt. Dart wird ebenfalls von Google entwickelt. Die nun veröffentlichte v2.12 der Sprache bringt eine stabile Implementierung von Null Safety mit, die verhindert, dass Variablen Null sein können. Ausnahmen müssen explizit spezifiziert werden. Ebenfalls ausgeliefert wird der FFI-Support für C-Code.

Weitere Informationen zu Flutter 2 und Dart 2.12 können den entsprechenden Blogposts zum Release entnommen werden.

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io.Reader und io.Writer in Go erklärt: Ein- und Ausgabe über den Datenstrom https://kiosk.entwickler.de/entwickler-magazin/entwickler-magazin-2-2021/io-reader-und-io-writer-in-go-erklaert/ https://kiosk.entwickler.de/entwickler-magazin/entwickler-magazin-2-2021/io-reader-und-io-writer-in-go-erklaert/#respond Wed, 17 Feb 2021 11:01:14 +0000 https://entwickler.de/?p=579958983 Go-Anfänger sollten verstehen, wie das io-Paket der Sprache funktioniert. Welche Möglichkeiten bietet es und wie können diese im eigenen Code genutzt werden? Darauf geht dieser Artikel ein.

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Go-Anfänger sollten verstehen, wie das io-Paket der Sprache funktioniert. Welche Möglichkeiten bietet es und wie können diese im eigenen Code genutzt werden? Darauf geht dieser Artikel ein.

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Visual Studio Code Januar 2021: Neue Darstellungs-Optionen für Tabs eingeführt https://entwickler.de/online/web/visual-studio-code-januar-2021-579958253.html https://entwickler.de/online/web/visual-studio-code-januar-2021-579958253.html#respond Mon, 08 Feb 2021 13:53:47 +0000 https://entwickler.de/?p=579958253 Wie immer ist zum Monatsanfang ein neues VS Code Release erschienen, das den Namen des Vormonats trägt. Visual Studio Code January 2021 bringt zahlreiche Neuerungen mit, die die Arbeit mit dem Code-Editor vereinfachen sollen. Darunter sind neue Optionen für die Tab-Verwaltung.

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Wie immer ist zum Monatsanfang ein neues VS Code Release erschienen, das den Namen des Vormonats trägt. Visual Studio Code January 2021 bringt zahlreiche Neuerungen mit, die die Arbeit mit dem Code-Editor vereinfachen sollen. Darunter sind neue Optionen für die Tab-Verwaltung.

Wer in Visual Studio Code immer viele Tabs geöffnet hat, sollte einen Blick auf die neue Version werfen. In VS Code January 2021 steht nun eine Option zur Verfügung, mit der Tabs in mehreren Reihen unter- und nebeneinander und mit verkleinerten Reitern dargestellt werden, wenn die Spaltenbreite zu schmal ist, um alles nebeneinander zu setzen. Bisher hat der Code-Editor in diesem Fall eine Scroll-Leiste erzeugt, mit der die Tab-Titel weiterhin nebeneinander stehen geblieben sind. Jetzt kann stattdessen workbench.editor.wrapTabs verwendet werden, solange der Platz groß genug für die gestapelte Darstellung bleibt. Wenn zu viele Tabs geöffnet sind oder die Spaltenbreite zu klein ist, erzeugt VS Code weiterhin die bekannte Ansicht mit der Scroll-Leiste. Für die Tab-Titel stehen nun außerdem farbige Markierungen und Badges zur Verfügung, die auf den jeweiligen Status hinweisen. So ist es nun möglich, Dateien mit Fehlern und Warnungen bereits in der Tab-Übersicht rot zu markieren oder dort einen Git-Status anzuzeigen. Beide Optionen sind über die Workbench in editor.decorations zu finden.

VS Code 1.53 (Januar 2021): News fürs Debugging

Auch für andere Features von VS Code bringt das Update natürlich Neuerungen mit. Einiges getan hat sich beispielsweise am Debugging. So können Debugging-Konfigurationen nun mehrfach für den Start mehrerer paralleler Sessions verwendet werden. Die Sessions werden durchnummeriert. Auch steht Entwicklern mit VS Code Januar 2021 die Möglichkeit zur Verfügung, die Konfiguration für Breakpoints zu bearbeiten. Für Node.js steht nun Support für das Debuggen von worker_threads zur Verfügung.

Das sind natürlich noch lange nicht alle Neuerungen, die das Release mitbringt. Einen Überblick geben wie immer die Release Notes.

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IPv4, IPv6, DNS, Subnetz & Co. – Was Sie über IP-Adressen wissen müssen https://entwickler.de/online/web/ip-adressen-basics-579957512.html https://entwickler.de/online/web/ip-adressen-basics-579957512.html#respond Fri, 29 Jan 2021 08:46:24 +0000 https://entwickler.de/?p=579957512 Ohne IP-Adressen wird der Zugriff auf das Internet schwierig. Wer sich schon immer gefragt hat, wie eine IP-Adresse eigentlich funktioniert, was DNS und DHCP machen und was der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 ist, für den haben wir die Basics zusammengefasst.

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Ohne IP-Adressen wird der Zugriff auf das Internet schwierig. Wer sich schon immer gefragt hat, wie eine IP-Adresse eigentlich funktioniert, was DNS und DHCP machen und was der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 ist, für den haben wir die Basics zusammengefasst.

Die IP-Adresse hat den Zweck, ein Gerät innerhalb eines Netzwerks eindeutig zu identifizieren. IP steht für Internet Protocol und ist zusammen mit TCP (Transmission Control Protocol) ein maßgeblicher Standard für die gesamte Internetkommunikation.
Ähnlich der Wohnadresse auf einem Briefkuvert wird mit der IP-Adresse die Zustellung von Datenpaketen an einen bestimmten Empfänger möglich. Derzeit sind zwei verschiedene IP-Versionen in Verwendung.

Schon seit 1983 kommen hauptsächlich 32-Bit-Adressen nach IPv4 (Internet Protocol Version 4) zum Einsatz. Der leichteren Lesbarkeit halber werden sie nicht als 32-stellige Binärzahl, sondern mit Hilfe von vier Zahlenblöcken zwischen 0 und 255 dargestellt. Ein Beispiel: 192.168.0.1 ist die standardmäßig vorkonfigurierte Adresse vieler Router im privaten Heimgebrauch. Dank der fortschreitenden Digitalisierung stößt das Protokoll IPv4 langsam an seine Kapazitätsgrenzen. Deshalb gibt es schon seit Jahren Bemühungen, es durch das neuere IPv6 mit 128 Bit abzulösen. Dazu später mehr.

Schlüsselbegriffe: DNS, Subnetz, DHCP

DNS – Domain Name System

Rein theoretisch kann zwar die IP-Adresse selbst verwendet werden, um eine bestimmte Seite aufzurufen, eine Zahlenkombination in solcher Länge ist allerdings schlecht zu merken. Deswegen verfügt jede Adresse über eine leichter zu handhabende Domain.
Das DNS ist die Vermittlungsstelle zwischen den beiden Bezeichnungen. Es löst die Anfrage des Nutzers nach einer bestimmten Domain in die entsprechende IP-Adresse auf. Den Prozess der Namensauflösung führt ein DNS-Server aus, der im Normalfall vom Internet-Provider vorgegeben wird. Es ist jedoch möglich, einen anderen DNS-Server zu nutzen. Taucht bei Ihnen beispielsweise die Fehlermeldung „DNS-Server antwortet nicht“ auf, kann eine Lösungsmöglichkeit sein, den gerade nicht erreichbaren DNS-Server zu wechseln.

Subnetz und Subnetzmaske

Das Subnetz ist ein kleinerer Teil eines zusammenhängenden IP-Adressraums. Es strukturiert und segmentiert also das gesamte Netzwerk. Pro Netz bzw. Subnetz ist meist ein Router, der für die Datenübertragung in andere Netze verantwortlich ist und wird auch „Default Gateway“ genannt wird. Die Subnetzmaske trennt eine IP-Adresse in ihren Netz- und Hostanteil. Diese Trennung erfolgt zur Bestimmung, ob ein Datenpaket lokal zugestellt oder an den Router zur Weitergabe gesendet wird. Wenn der Netzanteil von Quell- und Zieladresse gleich ist, handelt es sich um ein lokales Paket. Der Hostanteil ist anschließend für jedes Gerät individuell.

Das Kommunikationsprotokoll DHCP

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) verteilt automatisch komplette IP-Konfigurationen an Clients. Folgende Einstellungen werden meist getätigt, wobei noch weitaus mehr möglich ist:

• Vergabe einer eindeutigen IP-Adresse.
• Zuweisung der Subnetzmaske.
• Zuweisung des Default Gateways.
• Bestimmung des zuständigen DNS-Servers.

Theoretisch können diese Schritte auch händisch erfolgen, das nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch und ist noch dazu fehleranfällig. Bei großen Netzbetreibern ist eine Automatisierung besonders sinnvoll, aber nicht nur dort. Bei vielen Routern im Heimgebrauch ist ein DHCP-Server beim Kauf schon standardmäßig vorkonfiguriert und vereinfacht dem Anwender die Erstverbindung zum Internet.

Öffentliche oder private IP-Adresse – Was ist der Unterschied?

Die öffentliche oder externe IP-Adresse ist für jeden über das Internet erreichbar. Sobald ein Gerät Daten über den Router verschicken möchte, vergibt dieser eine weltweit eindeutige, öffentliche Adresse. Für die Kommunikation innerhalb des eigenen Netzwerks ist eine private Adresse ausreichend, die für externe Nutzer nicht sichtbar ist. Diese kann innerhalb eines bestimmten Adressbereichs frei vergeben werden. Um nach außen hin zu kommunizieren, muss sie erst via NAT (Network Address Translation) oder PAT (Port and Address Translation) in eine öffentlich gültige IP-Adresse umgewandelt werden. NAT wandelt dabei meist nur eine Adresse um, während PAT mehrere private in eine öffentliche Adresse zusammenfasst. Diese Einzigartigkeit der öffentlichen IP-Adresse stellt Netzbetreiber seit Jahren vor eine Herausforderung, da bereits 2011 die letzten freien IPv4-Adressblöcke vergeben wurden.

Das Problem mit IPv4

IPv4 ist zwar praktisch, aber leider nicht mehr zeitgemäß. Das Problem? Gerundet sind damit etwa 4,3 Milliarden einzigartige Adressen möglich. Auf den ersten Blick mag das recht viel erscheinen. Mit der zunehmenden Digitalisierung erhalten allerdings immer mehr Geräte eine Netzwerkanbindung. Ein kleiner Selbsttest dazu: Wie viele vernetzte Geräte haben Sie inzwischen zuhause? Von PC und Smartphone über den smarten Staubsauger bis hin zur Waschmaschine will heute jedes Gerät ein Teil des Internet of Things sein.

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Lerne Angular Schritt für Schritt.

Was IPv6 besser macht

Um der Adressenknappheit von IPv4 entgegenzuwirken, wurde bereits in den 90er-Jahren IPv6 vorgestellt. Falls Sie sich an dieser Stelle wundern: IPv5 wurde nicht einfach übersprungen, dabei handelte es sich um ein rein experimentelles Protokoll, dass nie öffentlich eingesetzt wurde. Da IPv6 zur Speicherung der Adressen 128 statt 32 Bit verwendet, sind damit beeindruckende 340 Sextillionen IP-Adressen möglich. Ein Blick auf die ausgeschriebene Zahl lässt das Ausmaß noch deutlicher werden:

340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456.

Die Darstellung mithilfe von Dezimalzahlen wäre unübersichtlich, deswegen werden IPv6-Adressen mit hexadezimaler Schreibweise angegeben. Jeweils zwei Oktette werden in einem Block angezeigt und jeder Block durch einen Doppelpunkt getrennt, wie im folgenden Beispiel:

2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344.

Wenn IPv6 einen so viel größeren Bereich abdeckt, warum wird es dann noch nicht flächendeckend eingesetzt? Das liegt hauptsächlich daran, dass viele Geräte das Protokoll noch gar nicht unterstützen. Zudem bedeutet der Umstieg von IPv4 auf IPv6 einen erheblichen Mehraufwand für die Netzbetreiber, weswegen derzeit parallel und mit Notbehelfen gearbeitet wird.

Wie hilft man sich in der Zwischenzeit? Einerseits unterstützten dynamische IP-Adressen dabei, öffentliche Adressen zu sparen. Damit wird einem Gerät nur dann eine Adresse zugewiesen, wenn es auch tatsächlich kommuniziert. Für Geräte, die eine ständige Verbindung fordern, wie es immer mehr der Fall ist, bringt dieses Vorgehen leider nicht mehr viel. Andererseits wird ein großer Teil der Adressen freigehalten, indem via PAT alle IP-Adressen eines privaten Netzwerks unter einer einzigen öffentlichen Adresse zusammengefasst werden. So können Adressen aus dem privaten Bereich millionenfach verwendet werden, ohne sich zu überschneiden. Beide Maßnahmen helfen nur mehr bedingt, da die Zahl der Geräte ständig weiter steigt. Die einzige langfristige Lösung ist der Umstieg auf IPv6.

Nice to know: Wer vergibt eigentlich IP-Adressen und fallen sie unter den Datenschutz?

Wer ist zuständig? Für die Zuweisung von IP-Adressen ist die Institution IANA (Internet Assigned Numbers Authority) als Teil der Non-Profit-Organisation ICANN mit Sitz in Los Angeles zuständig. Sie verteilt IP-Adressblöcke an die fünf weltweit verteilten Regional Internet Registries, welche die Weitervergabe regeln.

IP-Adressen und die DSGVO

IP-Adressen sind in der DSGVO geregelt, da sie laut EuGH zu den personenbezogenen Daten zählen. Eine Website darf die IP-Adresse also nur speichern, wenn berechtigtes Interesse des Webseitenbetreibers besteht oder sie für die Funktionalität der Seite zwingend notwendig ist.

Fazit

IPv4 und IPv6 sind die Schlüsselbegriffe, wenn man sich mit IP-Adressen beschäftigt. Immer mehr smarte Geräte mit Netzwerkanbindung bereiten dem alteingesessenen IPv4 so manche Probleme, die Kapazität ist längst ausgeschöpft. Obwohl das „neue“ Protokoll IPv6 schon gar nicht mehr so neu ist – wurde es doch bereits in den 90er-Jahren eingeführt – zieren sich Unternehmen und Provider immer noch, endlich die vollständige Umstellung anzugehen. Es ist wohl nur mehr eine Frage der Zeit: Die Zukunft wird den 340 Sextillionen Adressen von IPv6 gehören.

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MDN Web Docs bekommt Hilfe: Open Web Docs unterstützt Dokumentationsprojekte im Web https://entwickler.de/online/web/mdn-open-web-docs-579957248.html https://entwickler.de/online/web/mdn-open-web-docs-579957248.html#respond Wed, 27 Jan 2021 09:44:10 +0000 https://entwickler.de/?p=579957248 Die MDN Web Docs sind ein Standard-Nachschlagewerk für Web-Entwickler. Im vergangenen Jahr geriet das Projekt jedoch durch einen Stellenabbau bei Mozilla ins Wanken. Nun haben unter anderem Google und Microsoft die neue "Open Web Docs"-Initiative finanziert, damit die Dokumentation von Web-Technologien auch in Zukunft gesichert bleibt.

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Die MDN Web Docs sind ein Standard-Nachschlagewerk für Web-Entwickler. Im vergangenen Jahr geriet das Projekt jedoch durch einen Stellenabbau bei Mozilla ins Wanken. Nun haben unter anderem Google und Microsoft die neue "Open Web Docs"-Initiative finanziert, damit die Dokumentation von Web-Technologien auch in Zukunft gesichert bleibt.

Die neu gegründete Initiative Open Web Docs will MDN und weiteren Projekten zur Dokumentation von Web-Technologien unter die Arme greifen. Der Initiative geht es nicht darum, eine neue Plattform zu schaffen. Vielmehr sollen bestehende Projekte darin unterstützt werden, eigene Plattformen zu erhalten und zu pflegen. Zu diesem Zweck haben bislang 89 Unterstützer einen finanziellen Beitrag zugesagt; das jährliche Budget der Initiative wird von der Plattform Open Collective auf 587.530,74 USD geschätzt. Die größten Spender der Initiative sind Microsoft und Google, die jeweils 250.000 USD beitragen. Der Monetarisierungs-Dienstleister Coil hat eine Spende von 100.000 USD zugesagt.

MDN bekommt Hilfe: Open Web Docs

Open Web Docs positioniert sich selbst als unabhängige Organisation, es handelt sich also nicht um ein dezidiertes Projekt von Google und Microsoft. Mehrere Vollzeit-Stellen sollen im Rahmen der Initiative geschaffen werden, die Aufgaben der Mitarbeiter werden unter anderem das Community-Management und den Aufbau eines Partner-Netzwerks umfassen. Diese Ressourcen sollen dann den unterstützten Projekten zur Verfügung gestellt werden.

Im Jahr 2021 steht MDN im Fokus der neuen Initiative. Im vergangenen Jahr hatte Mozilla deutliche Kürzungen an der Finanzierung und der Zahl der Mitarbeiter für dieses Projekt vorgenommen. Begründet worden ist dieser Schritt damit, dass das Unternehmen durch die Corona-Krise einen Einnahmen-Einbruch zu verzeichnen habe, sodass Mozilla sich stärker auf eine schnellere Auslieferung von Produkten und die Entwicklung neuer Finanzierungsmöglichkeiten fokussieren müsse. Die MDN Web Docs sind jedoch eine wichtige Informationsquelle für Web-Entwickler, sodass die Arbeit daran von zentraler Bedeutung für die Community ist. Konkret will Open Web Docs das MDN-Projekt bei der Migration auf die im vergangenen Jahr angekündigte neue Infrastruktur unterstützen, eine Contributor-Gemeinschaft aufbauen, die Daten zur Browser-Kompatibilität von Technologien ergänzen und die Dokumentation von JavaScript erweitern. Das ist der Ankündigung von Robert Nyman zu entnehmen, der Open Web Docs Anfang der Woche der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Die enge Verbindung der neuen Initiative mit Mozillas MDN zeigt sich auch auf personeller Ebene: Der Content Lead der neuen Initiative, Florian Scholz, war zuvor als Content Lead für MDN tätig, sodass hier eine hohe Kontinuität hinsichtlich der Arbeit an MDN zu erwarten ist.

Weitere Informationen zu Open Web Docs können auf der Projekt-Seite sowie auf GitHub gefunden werden.

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Was ist der JAMstack? Eine Einführung für performantere und sicherere Frontends https://kiosk.entwickler.de/entwickler-magazin/entwickler-magazin-2-2021/was-ist-der-jamstack/ https://kiosk.entwickler.de/entwickler-magazin/entwickler-magazin-2-2021/was-ist-der-jamstack/#respond Wed, 20 Jan 2021 11:00:18 +0000 https://entwickler.de/?p=579956435 Gerade bei contentlastigen Seiten und Anwendungen, bei denen Skalierung und Sicherheit eine große Rolle spielen, bietet der JAMstack einen Ansatz, der die Entwicklung einfacher und günstiger machen kann.

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Gerade bei contentlastigen Seiten und Anwendungen, bei denen Skalierung und Sicherheit eine große Rolle spielen, bietet der JAMstack einen Ansatz, der die Entwicklung einfacher und günstiger machen kann.

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GraphQL API mit ASP.NET Core: Daten mühelos zur Verfügung stellen https://kiosk.entwickler.de/windows-developer-magazin/windows-developer-magazin-1-2021/ein-graphql-api-mit-asp-net-core/ https://kiosk.entwickler.de/windows-developer-magazin/windows-developer-magazin-1-2021/ein-graphql-api-mit-asp-net-core/#respond Thu, 31 Dec 2020 11:00:00 +0000 https://entwickler.de/?p=579951529 Das Bereitstellen von Daten über ein REST API ist in der Regel mit viel zusätzlichem Aufwand verbunden und oft technisch suboptimal. In diesem Artikel wird gezeigt, wie mit deutlich weniger Aufwand ein Web-Service-basiertes API mit GraphQL bereitgestellt werden kann, damit der Cliententwickler genau das bekommt, was er benötigt. Tauchen wir ein in eine attraktive API-Alternative für unser Backend.

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Das Bereitstellen von Daten über ein REST API ist in der Regel mit viel zusätzlichem Aufwand verbunden und oft technisch suboptimal. In diesem Artikel wird gezeigt, wie mit deutlich weniger Aufwand ein Web-Service-basiertes API mit GraphQL bereitgestellt werden kann, damit der Cliententwickler genau das bekommt, was er benötigt. Tauchen wir ein in eine attraktive API-Alternative für unser Backend.

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Blazor: Interoperabilität mit JavaScript und Zusammenspiel mit Webframeworks wie Angular über Web Components https://kiosk.entwickler.de/windows-developer-magazin/windows-developer-magazin-1-2021/blazor-geht-fremd/ https://kiosk.entwickler.de/windows-developer-magazin/windows-developer-magazin-1-2021/blazor-geht-fremd/#respond Wed, 30 Dec 2020 11:00:36 +0000 https://entwickler.de/?p=579951526 Mit Microsofts Web-Framework ASP.NET Core Blazor programmiert man moderne Webanwendungen in C# mit .NET-Klassen. In manchen Fällen braucht man aber immer noch JavaScript. Zum Glück gibt es zwischen C# und JavaScript eine Interoperabilität in beide Richtungen, wie dieser Artikel zeigt.

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Mit Microsofts Web-Framework ASP.NET Core Blazor programmiert man moderne Webanwendungen in C# mit .NET-Klassen. In manchen Fällen braucht man aber immer noch JavaScript. Zum Glück gibt es zwischen C# und JavaScript eine Interoperabilität in beide Richtungen, wie dieser Artikel zeigt.

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Das Entwickler-Nähkästchen: Trends in JavaScript und .NET https://entwickler.de/online/web/tech-trends-2021-javascript-dotnet-579952354.html https://entwickler.de/online/web/tech-trends-2021-javascript-dotnet-579952354.html#respond Tue, 29 Dec 2020 07:18:09 +0000 https://entwickler.de/?p=579952354 Was sollte sich an .NET ändern und wie geht es bei JavaScript weiter? Erwartet uns eine Konsolidierung oder eher die nächste Disruption? Auch diese Fragen beantworten unsere Autoren im großen Entwickler-Nähkästchen.

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Was sollte sich an .NET ändern und wie geht es bei JavaScript weiter? Erwartet uns eine Konsolidierung oder eher die nächste Disruption? Auch diese Fragen beantworten unsere Autoren im großen Entwickler-Nähkästchen.

In den ersten drei Teilen des Entwickler-Nähkästchens haben wir übergreifend nach Trends und Vorsätzen gefragt: Was war 2020 spannend, was wir 2021 besonders interessant, womit willst dud ich beschäftigen? Alle Autoren haben aber natürlich auch ihre Spezialgebiete. Darum geht es jetzt: Was tut sich bei JavaScript und .NET?

.NET

.NET 5 ist im November 2020 erschienen – was war daran dein persönliches Highlight?

Dr. Holger Schwichtenberg: Über 80 neue Features für meinen bevorzugten OR-Mapper, Entity Framework Core. Durch Table-per-Type-Vererbungsunterstützung und N:M-Abstraktion per Skip Navigations ist nun die Migration bestehender klassischer Entity-Framework-basierter Anwendungen nach Entity Framework Core viel einfacher geworden!

Roman Schacherl: Neben inhaltlichen Themen fand ich es großartig, dass .NET 5 schon am Tag der Veröffentlichung in Azure Web Apps verfügbar war. Super!

Was wünschst du dir für die Zukunft von .NET?

Dr. Holger Schwichtenberg: Ich wünsche mir neben den angekündigten jährlichen Hauptversionen im November (.NET 5, .NET 6, .NET 7 usw) noch ein bis zwei Feature-Releases (5.1, 5.2, 6.1, 6.2 usw) während des Jahres. Nur eine Version pro Jahr ist für mich etwas zu „unagil“. Mit Previews darf ich bei einigen unserer Kunden leider nicht arbeiten.

Roman Schacherl: Ich bin mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden, vor allem was die offene Kommunikation und Dokumentation betrifft. Das Framework – und vor allem C# – werden aber natürlich immer komplexer, das fällt mir vor allem bei meiner Unterrichtstätigkeit auf. Ich hoffe, dass C# auch für Einsteiger eine attraktive Sprache bleibt.

JavaScript

Wie schätzt die die Entwicklung des JavaScript-Ökosystems eins: Erleben wir eine Konsolidierung oder stehen wir vor der nächsten Disruption?

Sebastian Springer: Momentan stehen für mich die Zeichen eher auf Stabilisierung als auf einem radikalen Umbruch. Ein Blick auf die Entwicklung im letzten Jahr sagt da schon viel aus. Alle Hersteller achten stark auf einen evolutionären Ansatz. Ein Vorgehen, wie es Google beim Umstieg von AngularJS auf Angular praktiziert hat, kann sich in der aktuellen Konkurrenzsituation kaum ein größerer Hersteller leisten. Zu groß ist das Risiko, dass die Community negativ reagiert und die Entwickler abwandern. Diese Situation kommt uns als Entwickler natürlich zugute, da wir uns nur wenige Sorgen machen müssen, dass wir unsere großen Applikationen radikal umschreiben müssen.

Daniel Mies: Auf Sprachebene eher eine Konsolidierung. Hier sollten Entwickler einfach die für sie passende Sprache wählen und, wo es weiterhilft, auch gerne im Projekt mischen. Die Entwicklung bei den Build-Tools verspricht, dass die Entwicklungserfahrung sich weiter verbessert.

Was würdest du dir für die Zukunft der JavaScript-Welt wünschen?

Marc Teufel: Weniger ist mehr! Die JavaScript-Welt ist so fragil, Frameworks und Bibliotheken schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer nicht aufpasst, läuft gerade in JavaScript-Projekten Gefahr, in der Komplexitätshölle zu enden. Ich wünsche jedem einzelnen JavaScript-Entwickler von Herzen, dass er sich selbst vor diesem Höllenritt bewahrt. Und das geht ganz einfach: Nicht auf jeden Zug mit aufspringen, nicht jede coole Bibliothek sofort ins eigene Projekt aufnehmen, Nachdenken, Überlegen und auf das eigene Können vertrauen und vielleicht auch mal die eine oder andere Funktion selbst schreiben statt nach einer passenden npm-Abhängigkeit zu suchen. Auf Standards setzen, sich mit den reichhaltigen Funktionen von JavaScript und TypeScript auseinandersetzen und auch die ECMAScript-Proposals des TC39 im Blick zu behalten. Das wäre mein Wunsch an die JavaScript-Welt.

Daniel Mies: Ich warte weiter darauf, dass Web Components richtig durchstarten. Jetzt wo die Browser den passenden Support liefern, fehlt vielleicht nur noch eine Library oder ein Framework, welches sich gegen die großen Platzhirsche React und Angular durchsetzen kann.

Sebastian Springer: Ein bisschen weniger Geschwindigkeit und mehr Verlässlichkeit wären schön, aber das Chaos und die Schnelllebigkeit charakterisieren die JavaScript-Welt nun einmal. Aber gerade, wenn es um Applikationen mit einer erwarteten Lebenszeit von fünf bis zehn Jahren geht, ist es nicht unbedingt erstrebenswert, dass sich die Frameworks und das Ökosystem gefühlt jedes Jahr ändern.

Andererseits können wir uns als JavaScript-Entwickler glücklich schätzen, dass wir mit einer so lebendigen und aktiven Sprache arbeiten können. So wird man von der Sprache und den darauf aufsetzenden Lösungen schon fast gezwungen immer am Ball zu bleiben und sich stetig weiter zu entwickeln.

Die Fragen stellten Maika Möbus und Ann-Cathrin Klose.

Dr. Holger Schwichtenberg (MVP) – alias „Der DOTNET-DOKTOR“ – gehört zu den bekanntesten .NET- und Webexperten in Deutschland. Er ist Chief Technology Expert bei der Softwaremanufaktur MAXIMAGO. Mit dem Expertenteam bei www.IT-Visions.de bietet er zudem Beratung und Schulungen für andere Unternehmen an. Seit 1998 ist er ununterbrochen Sprecher auf jeder BASTA!-Konferenz und Autor von mehr als 70 Fachbüchern.


Sebastian Springer ist JavaScript-Entwickler bei MaibornWolff in München und beschäftigt sich vor allem mit der Architektur von client- und serverseitigem JavaScript. Sebastian ist Berater und Dozent für JavaScript und vermittelt sein Wissen regelmäßig auf nationalen und internationalen Konferenzen.


Daniel Mies arbeitet als Senior IT Consultant bei der codecentric AG. Seine Leidenschaft gilt der modernen Frontend-Entwicklung und Webstandards. In seiner Freizeit podcastet er unter https://mies.me.


Marc Teufel arbeitet als Softwarearchitekt und Projektleiter bei der Hama GmbH & Co KG und ist dort für die Durchführung von Softwareprojekten im Bereich Logistik zuständig. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel im Umfeld von Eclipse und Web Services. Außerdem war er an den erfolgreichen Büchern „Java Web Services mit Apache Axis2“ und „Eclipse 4 – Rich Clients mit dem Eclipse 4.2 SDK“, alle erschienen bei entwickler.press, beteiligt.


Roman Schacherl ist Gründer und Geschäftsführer der Firma softaware gmbh und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit moderner Softwareentwicklung, vorwiegend im Microsoft-Umfeld. Roman ist nebenberuflich Lehrender an der FH Oberösterreich und als Sprecher auf Entwicklerkonferenzen im deutschsprachigen Raum tätig. Er wurde bereits mehrfach mit dem Microsoft MVP Award in der Kategorie „Artificial Intelligence“ ausgezeichnet.

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