Firefox 22 bringt JavaScript und Kommunikation auf ein neues Level
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Wie sich schon in den vergangenen Nightly-Meldungen angekündigt hatte, hat Mozilla die asm.js-Optimierung der JavaScript-Engine in Form von OdinMonkey nun auch im stabilen Release von Version 22 verfügbar

Wie sich schon in den vergangenen Nightly-Meldungen angekündigt hatte, hat Mozilla die asm.js-Optimierung der JavaScript-Engine in Form von OdinMonkey nun auch im stabilen Release von Version 22 verfügbar gemacht. Damit lassen sich asm-kompilierte JavaScript-Programme erheblich schneller ausführen als in bisherigen Versionen. OdinMonkey in Aktion erlebt man in der komplett asm.js-transpilierten Unreal-Engine, deren „Epic Citadel“-Demo schneller läuft als in anderen Browsern. Das Rendering erfolgt nach wie vor via WebGL (was im Übrigen demnächst für den Internet Explorer erscheint), aber die dahinter liegende Logik profitiert erheblich von dem Performance-optimierten JavaScript-Subset. Die Demo sieht aus wie im folgenden Youtube-Video:

Ein weiteres neues Feature ist die Echtzeit-Kommunikation über das RTC-Protokoll. Das wurde damals in Form eines Public-Relation-Tandems mit Google demonstriert, indem man zwischen Firefox und Chrome eine Videokonferenz startete. Dies sollte uns zeigen, dass dies auch ohne Plug-ins möglichs sein kann, wenn man sich auf gemeinsame Standards einigt. Und ein solcher wurde nun in Firefox 22 auch für Mainstream-Kunden bereitgestellt. Google Hangout oder Facebook Videochat ohne proprietäre Plug-ins sind jetzt denkbar.

Bild: Firefox or Lesser Panda von Shutterstock / Urheberrecht: Khoroshunova Olga

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