Firefox 38 enthält HTML5-DRM-Support
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Mit Firefox 38 ist eine neue Version des beliebten Mozilla-Browsers erschienen, die einige Neuerungen mit sich bringt. Schon vor gut einem Jahr kündigte Mozilla an, seinen Browser mit HTML5-DRM-Support auszustatten; in der neuen Version wird genau das dank der Implementierung von Encrypted-Media-Extensions-Support (EME) umgesetzt.

Doch das sind noch längst nicht alle Neuerungen, die David Iffland zusammengefasst hat.

Neuerungen in Firefox 38

Die Implementierung des EME-Supports wurde zunächst für Win32 – also Windows-Vista-Betriebssyteme oder höher – vorgenommen, wodurch eine möglichst große Spannbreite an Firefox-Usern von der Neuerungen profitieren sollen. Encrypted Media Extensions erlauben es Usern des Browsers, auf DRM-kontrollierten Content wie zum Beispiel Netflix ohne ein separates Plug-in zuzugreifen. Damit sollen nun auch im Firefox Plug-ins wie Silverlight oder Flash ersetzt werden; andere Browser-Anbieter unterstützen bereits länger EMEs.

Neben dem DRM-Support enthält Firefox 38 allerdings auch noch einige weitere Neuerungen. Dazu gehört zum Beispiel die Unterstützung des HTML5-srcset-Attributs und des -Elements, die den Umgang mit Responsive Images im Firefox vereinfachen sollen. Zudem erlaubt Firefox nun Code, der in einem Web Worker ausgeführt wird, eine WebSocket-Verbindung zu öffnen.

Auch der Support von HTML5Markdown ist neu in Firefox 38. Vor allem Websites in japanischer und chinesischer Sprache nutzen das ruby-Markdown, um die richtige Aussprache zu den zugehörigen Schriftzeichen anzuzeigen. Mehr Informationen zu den einzelnen Neuerungen finden sich in den Release Notes der neuen Browser-Version; sie steht auf der Mozilla-Website zum Download zur Verfügung.

Aufmacherbild: House number 38 von Shutterstock / Urheberrecht: DreamBig

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