Neue Browser-Version kommt mit neuen Features für Desktop und Android

Firefox 49 mit erweitertem Multiprocess-Support
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Mit Firefox 49 steht eine neue Version des Mozilla-Browsers für Desktop und Android zur Verfügung. Im Gepäck hat die neuste Firefox-Version vor allem zahlreiche Verbesserungen der User Experience – etwa die Ausweitung des Multiprocess-Supports oder Verbesserungen des Reader Modes.

Daneben sorgen unter der Haube einige Änderungen an den Kompatibilitäts-Features der Gecko-Rendering-Engine für Verbesserungen und eine Angleichung an den aktuellen WHATWG-Kompatibilitätsstandard. Dazu zählt etwa die Implementierung des Supports mehrerer –webkit--Präfixes und Webkit-spezifischer Interfaces. In einem Blogpost im Mozilla-Entwicklerblog erklären Mike Taylr und Justin Crawford, was es damit auf sich hat.

-webkit--Präfixes in Firefox 49

Web developers have a critical role in making the web work for everyone“, sagen Taylr und Crawford in ihrem Blogpost. Das Problem ist jedoch, dass inkompatibles CSS Websites, die für auf Standards ausgerichtete User Agents designt wurden, meist nicht richtig anzeigt. Deutlich wird das etwa, wenn ein Browser, der keine –webkit--Präfixe unterstützt, solche Websites besucht und diese nicht richtig dargestellt werden können.

Abhilfe schaffen sollen in Firefox 49 darum einige Änderungen, die auf Webkit-spezifischen Content abzielen. Dazu zählen etwa der Support des WebKitCSSMatrix()-Interface und von –webkit-gradient(). Außerdem werden einige CSS-Properties unterstützt, die noch kein präfixloses Äquivalent haben:

  • -webkit-text-fill-color
  • -webkit-text-stroke-color
  • -webkit-text-stroke-width
  • -webkit-text-stroke

Für User verspricht die Änderung vor allem eine verbesserte Kompatibilität mit Sites, die nur für Webkit-Browser designt wurden – insbesondere, wenn sie von einem Mobile Device aus besucht werden. Entwicklern wird geraten, nachträglich präfixlose Äquivalente für ihr rein –webkit--lastiges CSS hinzuzufügen.

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Erweiterter Multiprocess-Support und Offline-Seitenansicht auf Android

Neben den oben genannten Änderungen bringt Firefox 49 aber auch einige weitere Neuerungen mit sich. Dazu gehört etwa ein erweiterter Multiprocess-Support. Dank der kürzlich hinzugefügten Multiprocess-Fähigkeiten zur Desktop-Version von Firefox reagiert der Mozilla-Browser besser und ist zudem deutlich responsiver. Bisher kamen jedoch nur Firefox-User, die keine Add-Ons nutzen, in den Genuss des Multiprocess-Supports. Nun steht dieser auch für User mit ausgewählten, kompatiblen Add-Ons zur Verfügung.

Außerdem bringt Firefox 49 einige Verbesserungen beim Reader-Modus mit. Zum einen steht nun die Option zur Verfügung, sich Text laut vorlesen zu lassen, zum anderen wurden die Customize-Möglichkeiten des Reader-Modus erweitert.

Und auch für Firefox für Android stehen einige Neuerungen zur Verfügung – etwa die Option, auch offline auf zuvor besuchte Websites zuzugreifen. Das neue Feature funktioniert laut Nick Nguyen bereits mit vielen Webseiten, ist allerdings derzeit noch von den individuellen Device-Spezifikationen abhängig. Mehr Informationen dazu bietet der zuvor genannte Blogpost, alle weiteren Änderungen lassen sich den Release Notes entnehmen:

Die neue Version steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

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