Neue Version bringt Source-Maps-Feature

Firefox Developer Edition 50 steht bereit
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Pünktlich sechs Wochen nach Veröffentlichung der Developer Edition 49 ist jetzt eine neue Version der Entwicklerausgabe von Firefox erschienen. Die Firefox Developer Edition 50 bringt dabei einige Neuerungen mit sich, darunter das lang erwartete Source-Maps-Feature.

Zu den Neuerungen in Firefox Developer Edition 50 zählen neben dem Source-Maps-Feature zahlreiche Verbesserungen, die vor allem die Arbeit mit skriptinitiierten Netzwerk-Requests und indexedDB-Dateien vereinfachen sollen. Einen Überblick über alle Neuerungen und Änderungen gibt Nicolas Chevobbe im Mozilla-Entwicklerblog.

Firefox Developer Edition 50: Source-Maps-Feature

Von vielen sehnlichst erwartet, nun endlich da: das Source-Maps-Feature. Was ist denn da jetzt eigentlich so Tolles dran? Ganz einfach: Source Maps ermöglichen es, alle JavaScript-Dateien in Reihenfolge in ein Skript zu packen, um Nutzern so wertvolle Downloadzeit zu sparen. Auch das Kompilieren von einem anderen Format (z. B. TypeScript oder CoffeeScript) zu JavaScript ist so einfacher, während eine Referenz zu den Originaldateien aufrecht erhalten wird.

Source Maps wurden zwar bereits im Debugger unterstützt, aber bis dato eben nicht in der Konsole. Jetzt zeigt diese die Originalquelle und nicht länger die kompilierte an:

Source-Map-Support in der Konsole, Quelle: Mozilla

Source-Map-Support in der Konsole, Quelle: Mozilla

Darüber hinaus wird in der Konsole nun der Stacktrace angezeigt, der zu einem Netzwerk-Request in HTTP-Log-Message geführt hat.

Memory Tool, Network Monitor & JSON-Viewer

Neben diesen Neuerungen gibt es in Firefox Developer Edition 50 noch einige weitere neue Features: So ist nun das Memory Tool standardmäßig eingeschaltet, das beim Debuggen und Warten der App-Performance hilft. Getreu dem Namen sucht es Memory Leaks in einer Applikation und unterstützt Entwickler bei der Fehlerbehebung.

Zudem werden im Network Monitor in der Cause-Spalte jetzt neue Informationen zu Stacktraces angezeigt (XHR, Promise, setTimeout etc.). Auch lassen sich nun Einträge nach Anlass sortieren, indem man auf den Spalten-Header klickt. Des Weiteren wurde der JSON-Viewer optimiert, sodass er Dateien jetzt sinnvoller sortiert anzeigt.

Network Monitor, Quelle: Mozilla

Network Monitor, Quelle: Mozilla

Außerdem wurden der Storage Inspector und die about:debugging-Seite verbessert. Icons in den Developer-Tools sind nun durchweg konsistent und klarer; auch WebAssembly-Dateien wurden optisch angepasst. Darüber hinaus bringt die neue Version von Firefox Developer Edition noch weitere kleinere Verbesserungen und Bug-Fixes mit sich.

Alle Änderungen sind übersichtlich im genannten Blogbeitrag aufgelistet; Firefox Developer Edition 50 steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

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