Fünf Regeln, CSS-Standards und Semantik unter einen Hut zu kriegen
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Ben Darlow ist Webdesigner und -Entwickler, also einer der Unglücklichen, die aktiv mit CSS arbeiten müssen (weil sie es können). Und diese Erfahrung hat ihn in den letzten Jahren gelehrt, dass die

Ben Darlow ist Webdesigner und -Entwickler, also einer der Unglücklichen, die aktiv mit CSS arbeiten müssen (weil sie es können). Und diese Erfahrung hat ihn in den letzten Jahren gelehrt, dass die Menge an schlecht umgesetzten Möglichkeiten zu hoch ist. Zwar hat sich die Praxis zum Gestalten von CSS dank BEM oder OOCSS (Object Oriented …) stark verbessert, doch bleibt die Semantik noch immer viel zu oft auf der Strecke. Dies zeigt er in seinem Blog Post an einer langen Liste von Negativbeispielen.

Diese wollen wir aber überspringen und dahin gehen, wo Darlow uns Tipps gibt, wie wir es besser machen können. Diese lassen sich ihm zufolge auf fünf wesentliche Punkte eindampfen:

  • Man soll IDs verwenden, da sie wichtige funktionelle und semantische Aufgaben erfüllen.
  • Selektoren sollten so spezifisch und einleuchtend wie möglich benannt werden, man sollte es aber nicht übertreiben.
  • Man soll nur nur das CSS schreiben, was man wirklich braucht. Man soll Mixins erst dann erstellen, wenn Wiederverwendbarkeit gebraucht wird. 
  • Man soll andere Projekte beobachten und gute Ideen klauen.
  • Statische Prototypen häufig verwendeter Elemente helfen beim Testen kontinuierlich integrierter Projekte.

Darlow sieht in CSS erheblich mehr als nur eine Styling-Sprache. CSS muss für ihn auch für Struktur im Projekt sorgen und der Website helfen, ein semantisches Medium zu werden. Wer das nicht tut, der macht es außerdem neuen Kollegen schwer, sich in das bestehende Projekt hineinzuarbeiten. Es tut also sowohl dem Web als auch dem Entwickler gut, wenn man sich ein wenig schlau macht zu bestehenden und kommenden Standards für semantisch strukturiertes HTML.

Mal sehen, wann natürliche Feinde sauberen Markups wie die meisten Editoren aktueller Content Management Systeme mit dem Galopp des W3C gleichziehen und Tipps wie die von Darlow beherzigen. Denn besonders wenn Suchmaschinen auf diese Entwicklungen reagieren, werden Leute, die mit Internetseiten Ihre Brötchen verdienen, sich umsehen, möglichst vorne bei der Implementierung der neuen Features mitzumischen.

Aufmacherbild: Semantic Web von Shutterstock / Urheberrecht: PlusONE

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