Globaler Waffenhandel auf dem WebGL-Globe: Geek Site of the Week
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Ein JSON-sprechender WebGL-Globus legt den Finger auf die Wunde: Global Arms Trade heißt das erste Projekt, das das Google Creative Lab und das Igarape Institut jetzt Open Source zur Verfügung gestellt

Ein JSON-sprechender WebGL-Globus legt den Finger auf die Wunde: Global Arms Trade heißt das erste Projekt, das das Google Creative Lab und das Igarape Institut jetzt Open Source zur Verfügung gestellt haben. Damit erhoffen sich die Entwickler, dass noch mehr Daten darüber dargestellt werden, die Missstände aufdecken und zum Handeln anregen. Die Handhabe ist dabei relativ simpel.

Global Arms Trade: Visualisierung des Waffenhandels mit dem WebGL-Globe von Google und Igarape

Der WebGL Globe wird über JSON-Files mit Daten gefüttert, wie es auf Google Code dokumentiert wird. Nachdem Ihr den Globus mit eigenen Daten gespeist habt, könnt Ihr ihn auf der Projekt-Seite vorstellen. Dort liegen bereits weitere Datensätze bereit, etwa zum Einkommen, Wahlergebnissen, Web-Traffic oder Erdbeben.

Der WebGL-Globe zum Global Arms Trade wurde mit über einer Million Datenpunkten gespeist und hält den illegalenauthorisierten Waffenhandel von 1992 bis 2010 zwischen 250 Staaten und Territorien fest. Die Daten stammen aus dem Peace Research Institute Oslo. Auf den Dollar genau werden somit alle erfassten Import- und Export-Volumina der einzelnen Länder wiedergegeben, die in einem Jahr insgesamt sowie mit den entsprechenden Handelspartnern entstanden sind.

Im Google Ideas Info Summit wurde über dieses Projekt sowie über geplante Ideen gesprochen, wie etwa über das Aufdecken des internationalen Drogenhandels:

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Zum interaktiven Globus gelangt Ihr über diesen Link.

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