Wie man mit Suchmaschinen Dinge findet, die nicht gefunden werden sollen

Google Hacking
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Google Hacking ist kein Spaß, sondern eine ernst zu nehmende Bedrohung. Darunter versteht man den kreativen Einsatz von Google, um alles Mögliche zu finden – auch Dinge, die lieber verborgen bleiben sollten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Webanwendung besser vor Angriffen schützen. Die wichtigste Grundregel ist: Was nicht veröffentlicht werden soll, hat auf dem Webserver nichts zu suchen.

Sie alle haben bestimmt schon oft „Google Hacking“ genutzt. Meist, ohne es zu bemerken. Nehmen wir mal an, Sie sind bei Google News einem Link zu einer Nachrichtenwebsite gefolgt und haben dort in der Seitenleiste einen weiteren interessanten Artikel entdeckt. Nach dem Klick auf den zugehörigen Link sind Sie jedoch nicht beim Artikel gelandet, sondern die Website hat Ihnen freundlich mitgeteilt, dass es hier kostenlos nicht weiter geht, Sie aber gerne nach Zahlung eines Obolus den Artikel lesen dürfen. Da Sie nicht zahlen wollen, zum Beispiel, weil es ziemlich unsinnig ist, einen Monatsbeitrag für einen einzigen Artikel zu zahlen, klicken Sie auf Ich will nichts kaufen und landen auf einer Übersichtsseite, und an erster Stelle steht der Anreißer zum Sie interessierenden Titel. Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse. Aber Sie wollen sich nicht ködern lassen. Andere Verlage haben auch schöne Webseiten, also kopieren Sie den interessanten Artikeltitel ins Suchfeld Ihres Browsers und fragen Google um Rat. Und – oh Wunder! – an erster Stelle der Suchergebnisse steht der von Ihnen begehrte Artikel.

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