Hinter jeder fünften Domain lauert ein WordPress
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Der jüngsten W3Techs-Statistik zufolge knackt die Blog-Engine WordPress zum ersten Mal einen Marktanteil von zwanzig Prozent. Es gibt damit mehr Internetseiten auf Basis des Content-Management-Systems

Der jüngsten W3Techs-Statistik zufolge knackt die Blog-Engine WordPress zum ersten Mal einen Marktanteil von zwanzig Prozent. Es gibt damit mehr Internetseiten auf Basis des Content-Management-Systems (CMS) als auf Basis der Technologie ASP.NET (mit 18,8 Prozent). Unterschieden werden dabei nur Websites mit komplett unterschiedlichen Domains; die vielen Subdomains von WordPress.com verzerren diese Berechnung also nicht.

Der Umfrage-Dienstleister hat noch weitere Zahlenspiele herausgegeben. So gibt es auch im Bereich der zehn häufigsten Top-Level-Domains (.ru + .de + .uk + .jp + .br + .cn + .pl + .in + .fr + .it) mit nur 19,5 Prozent Gesamtanteil am Web nicht so viele Websites wie es WordPress-Blogs gibt. Sprachlich werden mit 30,4 Prozent die meisten von ihnen auf Englisch gehalten, 7,8 Prozent sind auf Chinesisch und 3,6 Prozent auf Koreanisch.

WordPress erfährt auch das größte Wachstum aller CMS. Täglich stellen 2.000 der Top-10-Millionen-Websites auf WordPress um. Trotzdem kann W3Techs nach wie vor hinter 65,7 Prozent der aktuellen URLs gar kein bekanntes CMS erkennen.

Mit so einem großen Anteil lastet auf WordPress-Vater Matt Mullenweg eine große Verantwortung. Denn so schön wie eine Meldung wie diese für ihn und sein Unternehmen Automattic klingen mag, werden Hack-Angriffe dank der großen Angriffsfläche immer lukrativer. Bleibt zu hoffen, dass Maßahmen wie die automatischen Core-Updates fruchten und das Ticken dieser Bombe etwas leiser wird.

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