Jetzt also doch? Chrome will Pointer Events API in Chrome implementieren
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Die von Microsoft entwickelten Pointer Events sollten ursprünglich ein einheitlicher Standard für den Umgang mit verschiedenen Navigationsmöglichkeiten wie Maus oder Touch werden und von allen großen Browsern unterstützt werden.

Während neben Microsoft auch Mozilla und Opera die Pointer Events bereits unterstützen, entschied man sich bei Google zunächst gegen die Implementierung. Nun scheint es, als könnte das Pointer-Events-API doch noch seinen Weg in den Google-Browser Chrome finden. Larry Dignan hat die Entwicklung zusammengefasst.

Hin und Her bei Implementierung der Pointer Events in Chrome

Google sorgte letztes Jahr für einiges Aufsehen, als man sich plötzlich aus der Weiterentwicklung und Verbesserung des Pointer-Events-Standards zurückzog und ihn sogar als unnötigen Standard abtat. Nun scheint es, als rudere man ein wenig zurück, was die Frage nach der Implementierung angeht.

So erklärte ein Vertreter des Chromium-Projekts in einer Entwicklergruppe, dass man seit dem Rückzug aus der Pointer-Events-Entwicklung viel Feedback von Webentwicklern und Framework-Autoren erhalten habe, die die Pointer Events als wertvolle Ergänzung der Plattform ansehen. Zudem wurden sie in dieser Zeit deutlich verbessert und viele vorige technische Probleme ausgemerzt, wenngleich noch viele weitere Verbesserungen nötig seien.

Die Implementierung des Pointer-Events-APIs in Chrome rückt so nun also doch wieder in den Fokus der Möglichkeiten. Die schlechteste Entscheidung wäre es sicher nicht, um den Umgang mit Touch- und Mausnavigation im Browser zu vereinheitlichen.

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