Kein Ende in Sicht: Chromes Wachstum am mobilen Browser-Markt
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Die Statistiken zeigen deutlich, dass Chrome weiter auf dem Vormarsch am Browser-Markt ist. Nicht nur, was den Marktanteil angeht, sondern auch, was die Zugriffsstatistiken betrifft. Peter-Paul Koch hat

Die Statistiken zeigen deutlich, dass Chrome weiter auf dem Vormarsch am Browser-Markt ist. Nicht nur, was den Marktanteil angeht, sondern auch, was die Zugriffsstatistiken betrifft. Peter-Paul Koch hat sich daran gemacht, die Browser-Statistik für die ersten beiden Quartale 2014 zusammenzustellen – mit wenig überraschenden Ergebnissen, weder auf dem Desktop, noch im mobilen Bereich.

Chrome legt am mobilen Browser-Markt mächtig zu

Chromes Anteil am gesamten mobilen Browser-Markt hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres verdreifacht. Lag der Anteil im Januar noch bei sechs Prozent, waren es im Juni 18 Prozent. Laut PPK liegt allerdings die Vermutung nahe, dass diese Zahl nicht nur durch den freiwilligen Download der Nutzer zustande kommt. Wahrscheinlicher ist es, dass High-End-Smartphones mit Chrome 28 als Standard-Browser verkauft wurden und deren Besitzer tatsächlich mit dem mobilen Browser Websites aufrufen.

Doch zurück zu den eigentlichen Zahlen. Im zweiten Quartal des Jahres hält Android mit 25 Prozent den Spitzenplatz bei den mobilen Browsern. Auf Platz zwei liegt der mobile Safari mit 23 Prozent, Platz drei geht mit 18 Prozent an Chrome. Die weiteren Ränge gehen an den mobilen Opera und den UC-Browser, weiter abgeschlagen finden sich Nokia, BlackBerry, NetFront und der Internet Explorer.

Tablet-Markt ist fest in Safari-Hand

Chromes Anteil wächst auch am Tablet-Markt weiter. Im zweiten Quartal verbesserte sich Googles Browser um drei Prozentpunkte auf 12 Prozent und schafft es damit auf Platz drei; Android liegt mit 15 Prozent auf Platz zwei.

Der Tablet-Markt ist allerdings fest in Safari-Hand. Apples mobiler Browser liegt bei den Tablets mit 67 Prozent absolut deutlich auf der Spitzenposition – dass sich das in absehbarer Zeit ändert, ist unwahrscheinlich.

Nur wenig Wachstum beim Desktop-Chrome

Auch am Desktop-Browser-Markt verzeichnet Chrome weiter Wachstum – auf Kosten des Internet Explorers. Im zweiten Quartal liegt Chrome mit 48 Prozent auf Platz eins, gefolgt vom Internet Explorer mit 23 Prozent und Firefox mit 20 Prozent. Während Chrome damit im Vergleich zum ersten Quartal um einen Prozentpunkt zulegt, verliert der IE weitere zwei Prozentpunkte.

Ebenso fällt auf, dass die Anzahl der Zugriffe auf Websites, die von Desktop-Browsern kommt, zurückgeht: Waren es im ersten Quartal noch 71 Prozent, sind es im zweiten Quartal nur noch 69 Prozent. PPK vermutet, dass es bis Ende des Jahres sogar weniger als zwei Drittel Zugriffe sein werden.

Die globalen Browser-Statistiken zeigen also, dass Chromes Siegeszug am Browser-Markt weiter voranschreitet. Insbesondere im mobilen Bereich nimmt Chromes Verbreitung rasant an Fahrt auf – es scheint also, als sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch dort Chrome auf dem Siegertreppchen steht.

Aufmacherbild: hand drawn growth forecast statistics on chalkboard von Shutterstock / Urheberrecht: Freer

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