LESS/Sass/Stylus – jQuery für CSS
Kommentare

CSS-Präprozessoren wie LESS nehmen Web-Entwicklern jede Menge Arbeit ab: Die Vendor-Präfixe schreiben sich wie von alleine, Wenn-Dann-Beziehungen lassen sich erstellen, Kompatibilität lässt sich kapseln,

CSS-Präprozessoren wie LESS nehmen Web-Entwicklern jede Menge Arbeit ab: Die Vendor-Präfixe schreiben sich wie von alleine, Wenn-Dann-Beziehungen lassen sich erstellen, Kompatibilität lässt sich kapseln, Variablen setzen, Funktionen schreiben… Köstlich.

Austin Picket schnappt sich LESS und stellt es in seinem jüngsten Blog-Eintrag vor: Über Variablen lassen sich Attribute zusammenfassen; Nested Rules vererben Regeln an Kind-Elemente in wesentlich lesbarerer Syntax als dies bei CSS geschieht; Mixins versehen Eigenschaften mit selbst festgelegten Regeln, wie etwa Browser-Präfixe, was im Alltag viel Zeit spart.

Eingebunden wird LESS entweder über einen JavaScript-basierten LESS-Compiler on the fly, oder vor dem Deployment über das mitgelieferte LESS-in-CSS-Conversion-Tool. Doch dazu hatte Jeff Croft einige Vorschläge gemacht. Wer sich für LESS interessiert, kann sich auch in der Dokumentation einen Überblick verschaffen.

Ein ebenfalls häufig erwähnter CSS-Präprozessor ist Sass. Einen Vergleich zu LESS liefert dieses Dokument. Chris Coyer hat Sass nach einem Test sogar zum überlegenen Tool erklärt. Dies liegt vor allem daran, dass Sass mit dem Tool „Compass“ aufwartet, das Mixins im Falle von Updates automatisch den neuen Präfix-Gegebenheiten anpasst. Auf Nettuts hingegen wurde mit „Stylus“ noch ein Dritter Kandidat getestet.

Habt Ihr Erfahrungen mit CSS-Präprozessoren gesammelt? Sind die Tools im Alltag nützlich oder schießt man hier wieder mit Kanonen auf Spatzen?

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -