Limelight Networks verkauft Clickability
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Wie Ende Dezember bekannt wurde, trennt sich Limelight Networks von Clickability. Die Web-Content-Management-Plattform dient in erster Linie dazu, Inhalte global zu veröffentlichen und zu verwalten,

Wie Ende Dezember bekannt wurde, trennt sich Limelight Networks von Clickability. Die Web-Content-Management-Plattform dient in erster Linie dazu, Inhalte global zu veröffentlichen und zu verwalten, das Besuchererlebnis zu verfolgen und zu personalisieren sowie Branding-, Social-Media- und Nachfragegenerierungs-Kampagnen in Webseiten zu implementieren.

Vor gerade einmal zweieinhalb Jahren, im Mai 2011, kaufte Limelight Networks den unter anderem für zahlreiche Kunden aus dem Medienbereich (z.B. CNN, NBC, Wall Street Journal, Time magazine) tätigen Provider auf. Ziel der Übernahme war, den gesamten Lebenszyklus einer Webseite cloudbasiert anbieten zu können: von der Veröffentlichung von Inhalten, über Hosting und Geschwindigkeitsoptimierung bis hin zum Management von bewegten Bildinhalten und der Auslieferung für mobile Endgeräte.

Der Verkauf von Clickability an Upland Software markiert nun das Ende der Bestrebungen von Limelight Networks, als Anbieter von CMS in Erscheinung zu treten – wenig verwunderlich, findet Autor Mike Johnson von CMS Critic, bedenke man wie wenig Aufwand in den Ausbau des in Limelight Orchestrate umbenannten Unternehmens gesteckt wurde; es gelang Limelight Networks offenbar nicht, die von Clickability eingebrachten Ressourcen und eröffneten Möglichkeiten sinnvoll in ihre angestammten Geschäftsfelder zu integrieren.

Zu befürchten ist nun, dass die daraus resultierten zweieinhalb Jahre des praktischen Stillstandes die Marke ruiniert und das Vertrauen der Kunden in die Plattform erschüttert haben – nicht gerade vorteilhaft in einem eigentlich gesättigten Markt. Ob es Upland Software gelingt, das Ruder noch einmal herumzureißen, bleibt abzuwarten.

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