Neuerungen in Sachen Accessibility und Web Standards

Microsoft Edge: Erweiterungen kommen in den Windows Store
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Die Extensions für Microsoft Edge lassen zwar noch immer auf sich warten, im Developer-Blog gibt Microsoft jetzt aber einige neue Infos zu den Browser-Erweiterungen bekannt. Außerdem verrät der Softwarekonzern, wo die Reise für Edge in 2016 generell hingehen soll.

Letztes Jahr machte Microsoft die Ankündigung, eine neue Extension-Plattform für Microsoft Edge ausliefern zu wollen, die die oftmals unzuverlässigen und vor allem unsicheren nativen Add-ons aus der Vergangenheit ersetzen soll. Zwar gehören die Edge-Erweiterungen zu den am meisten nachgefragten Features im neuen Microsoft-Browser, doch bisher müssen Nutzer noch darauf warten. Im Developer-Blog gibt Jason Weber (Director of Program Management, Microsoft Edge) jetzt neue Infos zu den Plänen bezüglich der Erweiterungen bekannt.

Verwaltung der Edge-Extensions im Windows Store

Wie Weber schreibt, wird man die Erweiterungen als Nutzer über den Windows Store beziehen können, in dem sie auch verwaltet und geprüft werden sollen. Potentiell birgt jede Browser-Erweiterung das Potential, Malware einzuschleusen, genau das soll über die Prüfung auf Schadcode im Store ausgeschlossen werden. In Sachen Sicherheit dürfte die neue Extension-Plattform damit ein großes Plus bringen.

Dazu, wann es die Erweiterungen geben soll, hält sich Weber jedoch bedeckt. Microsoft habe vor, schon „bald“ erste Previews für Windows Insider bereitzustellen, konkretere Details verrät er hierzu jedoch nicht.

Änderungen in Sachen Accessibility und Web Standards

Um den Weg zu einer zugänglicheren Web-Experience für alle User zu ebnen, wurden in Microsoft Edge bereits umfangreiche Architekturänderungen vorgenommen. Unter anderem wurde das Grundgerüst für die native UI-Automation-API (UIA)-Implementierung gelegt (mehr dazu gibt es in diesem Beitrag).

In Sachen Accessibility will Microsoft in diesem Jahr aber noch weitere Schritte nach vorne machen. Unter anderem soll das Accessibility-System zukünftig HTML5 und CSS3 in Windows 10 unterstützen. Darüber hinaus plane Microsoft, HTML- und Core-Accessibility-API-Mappings zu aktivieren und Accessible-HTML5-Controls sowie semantische Elemente bereitzustellen. Außerdem soll es neue Entwicklertools geben, mit denen sich Accessible-Seiten erstellen und testen lassen.

Zudem wolle sich Microsoft verstärkt darauf fokussieren, die richtige Strategie für die Implementierung neuer Web Standards zu finden, dazu erläutert Weber:

Though it’s not an exact science, we use a combination of examining the standards spec stability and maturity, requests with real-world scenarios from our partners and web developer community, and data collected via the Bing crawler from hundreds of millions of websites when determining which standards to implement next.

Zusätzlich soll es neue ECMAScript 2016-Funktionen sowie Weiterentwicklungen im Bereich Web Payments geben. Die Neuerungen sollen mit der Auslieferung kommender Builds Einzug erhalten.

Mehr Infos dazu und einen Überblick über die gesamte Roadmap gibt es im Microsoft-Edge-Developer-Blog.

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