Mozillas Bricks: die Bauklötze eines künftigen WWW?
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Mozilla hat mit seinen x-tags das getan, was Google mit seinem Polymer-Framework tut: Es schafft in Form von Polyfills die Grundlage, schon heute mit den Web Components zu arbeiten, noch bevor sie vom

Mozilla hat mit seinen x-tags das getan, was Google mit seinem Polymer-Framework tut: Es schafft in Form von Polyfills die Grundlage, schon heute mit den Web Components zu arbeiten, noch bevor sie vom W3C als Standard durchgewunken worden sind. Ein ausführlicher Blog-Post zum Beta-Release der ersten UI-Komponenten erklärt die Vision hinter dem neuen Modell, häufig wiederkehrende Elemente in Websites zu implementieren.

Noch ist das Templating in HTML nicht möglich, das zeitgleich mit den Web Components hinzukommen wird, doch in naher Zukunft wird sich damit eine Menge Overhead beim Erstellen dynamischer Websites einsparen lassen. Um jetzt schon eine Kostprobe zu bekommen, hat Mozilla seinen x-tags Demo-Beispiele spendiert, die sofort lauffähig sind. Braucht Ihr einen Kalender in Eurer App? Dann bindet ihn ein über . Das ist alles.

Für die Zukunft kann man sich gut vorstellen, dass sehr viele Module damit entwickelt und frei ausgetauscht werden. Diese könnten Website-übergreifend weiterverwendet werden. Damit wird die gesamte Surf-Erfahrung einheitlicher und glatter, während Ladezeiten sinken werden und Entwickler sich auf die kollaborative Optimierung von bereits Erfundenem konzentrieren statt ständig eigene Entwicklungen zu bündeln und den User mit zusätzlicher Ladezeit zu behelligen. Mal sehen…

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