Ember.js – das JavaScript-Framework für Frontends

MVC im Client
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In der Java-Webentwicklung hat sich das Lager sehr früh zwischen Backend- und Frontend-Entwicklern geteilt. Als ehemaliger Backend-Entwickler muss ich auch gestehen, dass wir ein wenig auf die „anderen“ herabgeschaut haben: Wir nutzten Patterns, Standards und Methoden, um aus Granit gemeißelte Module zu bauen. Die „anderen“ waren froh, wenn deren Spaghetti-JS-Code unter IE4 und Firefox lief. Doch dann haben sie aufgeholt: Browser standardisierten sich, die Performance hat sich um Lichtjahre verbessert, TDD und BDD funktionieren auch für das Frontend beeindruckend gut, und neue Programmiersprachen und Frameworks haben dem Frontend die Layer näher gebracht als je zuvor.

Bevor wir weitermachen, möchte ich mich vor den Frontend-Entwicklern verbeugen: die fragmentierte HTML-/CSS-/JavaScript-Landschaft hat viel zu viel Erfahrung und Expertise benötigt, als dass ich als „Back-Endler“ da mitreden könnte. Aber da sich alles standardisiert, trau ich mich wieder ran …
Heute möchten wir uns Ember.js als JS-Framework für Browseranwendungen anschauen. Im Gegensatz zu jQuery, Backbone und Co. ist Ember.js ein One-Stop-Shop für die gesamte App-Entwicklung. Die Geschäftslogik läuft zum Großteil im Browser, man springt nicht zwischen Seiten, und es wird lediglich das Model vom Server geholt bzw. auf dem Server gespeichert. Man verfolgt ausschließlich das Model-View-Controller-Pattern – es ist fast so, als würde man mit JPA, JSF und Session Beans im Browser arbeiten.

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