Native CSS-Variablen landen im Firefox Nightly
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Euer Auftraggeber ordert zwei Websites; beide sollen technisch gleich sein, jedoch farblich an die jeweilige Marke, für die sie konzipiert sind, angepasst werden. Bisher bedeutet das, dass man das CSS

Euer Auftraggeber ordert zwei Websites; beide sollen technisch gleich sein, jedoch farblich an die jeweilige Marke, für die sie konzipiert sind, angepasst werden. Bisher bedeutet das, dass man das CSS entweder zweimal machen muss, oder via Präprozessor an den entscheidenden Stellen Variablen setzt. Beide Varianten sind wenig elegant.

Christian Heilmann, Mozillas Web-Evangelist, hat nun ein neues Nightly-Feature der künftigen Firefox-Ausgabe 29 vorgestellt, das native CSS-Variablen unterstützt. Die Präfixe var- und Aufrufe var() werden damit sofort in Testsystemen einsetzbar.

Die CSS-Variablen fußen auf einem Editor’s Draft des W3C, wo sie unter dem Titel CSS Custom Properties for Cascading Variables Module Level 1 seit Ostern 2012 reifen. Jetzt, da die Ränder der künftigen Spezifikation abgesteckt sind, gibt Heilmann im Blog Post auf Mozilla Hacks einen Schnellstart in die praktische Nutzung. Dort zeigt er, wie mit unterschiedlichen Scopes gearbeitet wird, oder wie man sie in Verbindung mit Mediaqueries einsetzt. Ein Screencast von Mozilla Hacker Cameron McCormack erläutert die nativen CSS-Variablen in bewegten Bildern:

Übrigens wird Chrome die CSS-Variablen ebenfalls unterstützen. Nachdem bis Version 30 eine experimentelle Aktivierung des Features möglich war, und diese lediglich mit webkit-Vendor-Präfix genutzt werden konnte, steht man auch dort kurz vor der Einführung der neuen Spezifikation. Einige StackOverflow-User halten diesen Prozess in einer Diskussion fest.

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