Neos-Projekt erhält neue, unabhängige Infrastruktur
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Bereits als im Mai der Split von Neos und der TYPO3 Association bekannt gegeben wurde, war klar, dass sich bei Neos einiges ändern wird – allen voran natürlich bei der Infrastruktur des Projekts. Genau diese Änderungen werden nun nach und nach umgesetzt.

In einem Blogpost auf der Neos-Website zeigt Tobias Gruber, um welche Neuerungen es sich dabei unter anderem handelt.

So sieht die neue Infrastruktur des Neos-Projekts aus

In den drei Monaten, die seit der Ankündigung dass Neos und die TYPO3 Association künftig getrennte Wege gehen wollen, vergangen sind, hat sich bereits einiges an der Infrastruktur des Projekts getan – ein Schritt, den bereits Robert Lemke in einem Interview angekündigt hat. So ist das Ziel des Teams, der Community eine solide technische Basis zur Verfügung zu stellen, mit der sie stets Up-to-Date mit den aktuellen Entwicklungen von Neos und Flow sind.

Dafür wurden bereits einige Änderungen vorgenommen. So setzt das Team für die Chat-Kommunikation in der Community auf Slack; zudem soll mit der Einrichtung von Discourse dafür gesorgt werden, dass Konversationen strukturierter und besser auffindbar sind. Ebenso wurde mit id.neos.io ein zentrales User-Management eingerichtet, das mit einem Account Zugriff auf alle Community-relevanten Systeme wie Discourse, Jira und – für das Entwickler-Team zusätzlich – Jenkins erlaubt.

Auch das Ticket-System, die Dokumentation und Neos-User-Backend-Translations haben auf den entsprechenden Sites ein neues Zuhause gefunden. Und apropos neues Zuhause: die auffälligste Änderung dürfte die neue Web-Adresse sein, unter der das Projekt zu finden ist. So ist man von der bisherigen Adresse neos.typo3.org zur neuen Projektseite www.neos.io umgezogen.

Damit ist man dem Wunsch, eine unabhängige Infrastruktur für das Projekt zu erstellen, also schon mal einen großen Schritt näher gekommen.

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