Perfektes Webdesign – diese fünf Elemente sollten auf jeden Fall optimiert werden
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Webdesignern – insbesondere denen, die ein akademisches Training durchlaufen haben – dürfte der Ausdruck „Designelemente“ ein Begriff sein. Doch während sie von vielen Webdesignern vernachlässigt werden, spielen sie nicht nur für den Designentwicklungsprozess sondern auch für den Erfolg einer Website eine wichtige Rolle.

Doch welche Elemente zählen überhaupt zu den Designelementen und wie wirken sie sich auf die Entwicklung des Website-Designs aus? Uzair Tajjuddin erklärt, welche fünf digitalen Designelemente auf jeden Fall optimiert werden sollten.

5 Designelemente, die optimiert werden sollten

Designelemente spielen vor allem deshalb eine große Rolle, weil sie für die visuelle Präsentation der Website sorgen und so auch Einfluss auf die User Experience nehmen können. Darum sollten einige Designelemente in jedem Fall optimiert werden. Uzair Tajjuddin nennt die folgenden fünf Elemente:

1. Farbe Viele Webdesigner unterschätzen, dass die Designfarbe Teil des Brandings ist und dementsprechend ein wichtiger Faktor des Website-Designs. Gleichzeitig ist es häufig das erste visuelle Element, das Usern auffällt, darum sollte bei der Auswahl der Farbpallette für eine Website sorgfältig vorgegangen werden. User sollten weder von zu vielen oder zu grellen Farben geblendet werden, noch sollten weniger wichtige Komponenten die wichtigen Elemente in den Schatten stellen. Genauso sollte auch darauf geachtet werden, dass die Farben zum Projekt und dem Unternehmen passen.

2. Bilder und Schriftarten Ähnlich wie die Farben fallen auch Bilder und Schriftarten dem User sofort ins Auge und auch sie sollten bestmöglich optimiert werden, denn, so erklärt Uzar Tajjuddin:

a website with bad visuals is nothing less than a big fat fail!

Bilder sollten deshalb möglichst hochauflösend und scharf sein; verschwommene und verpixelte Bilder sollten ein No Go für eine design-optimierte Website sein. Auch die gewählten Schriftarten sollten die Unternehmensmarke unterstreichen und sollten zudem leicht zu lesen sein.

3. Zwischenräume Zwischenräume spielen im Webdesign ebenfalls eine wichtige Rolle, da sich zahlreiche Elemente auf einer Website befinden, die zudem auf kleinen Displays dargestellt werden müssen und so die Lesbarkeit der Seite beeinflussen können. Negative Zwischenräume, etwa zwischen einzelnen Zeilen, zwischen Text und Bildern oder zwischen Call-to-Action-Buttons und weniger wichtigen Buttons sollen darum dabei helfen, alle Elemente richtig voneinander abzutrennen und so für mehr Lesbarkeit zu sorgen.

4. Navigation Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Responsive Webdesign muss auch die Navigation einer Website optimiert werden. So sollte möglichst viel Content der Seite sichtbar sein und die Navigation möglichst wenige Klicks erfordern. Dazu sagt Uzar Tajjuddin:

Enabling scrolling in a single page design, a simple display of menu tabs with directional arrows if necessary and avoiding content that is overwhelming in space can very well tackle the problem with ease.

5. Relevante Informationen Besucht ein User eine Website, sucht er meist nach bestimmtem Content. Findet er diesen nicht, sorgt das meist für Frustration und eine schlechte User Experience – zwei Dinge, die man als Unternehmen gerne vermeiden möchte. So sorgen nicht nur eine gut designte Homepage, sondern auch „Über uns“- und Kontaktseiten und durchdachte Call-to-Action-Buttons für leicht zugängliche und leicht lesbare Informationen.

Natürlich gibt es noch weitere digitale Designelemente, die beim Webdesign eine wichtige Rolle spielen, allerdings dürfte mit der Optimierung der hier angesprochenen fünf Elemente bereits der Grundstein für ein erfolgreiches und ansprechendes Website-Design gelegt werden.

Aufmacherbild: School supplies on blackboard background ready for your design von Shutterstock / Urheberrecht: Odua Images

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