Diese Neuerungen entlasten Admins und Entwickler

Plesk Onyx
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Viel ist passiert im Hause Plesk: Nach der Loslösung von Ingram Micro ist Plesk wieder als eigenständiges Unternehmen aktiv und steckt viel Energie in die Weiterentwicklung seines Management-Tools für Server. Mit den verschiedenen Versionen werden über zehn Millionen Websites und Webapplikationen administriert. Damit ist Plesk seit mehr als zehn Jahren das weltweit meist eingesetzte Control-Panel.

Seit Mitte Oktober ist Version 17 unter dem Namen „Plesk Onyx“ verfügbar, deren wichtigste Neuerungen vor allem die Arbeit von Webentwicklern und Resellern erleichtern.

Build – Deployment – Test – Release

In den letzten Jahren sind die Erwartungen an Webprojekte – und damit einhergehend Zeitdruck und Komplexität – gestiegen. Kunden haben ambitionierte Vorstellungen und benötigen die Umsetzung am besten sofort. Für solche Fälle bietet die neuste Version des Control-Panels eine ganze Reihe an nützlichen Features.

Für Teams ist vor allem die umfassende Git-Erweiterung ein hilfreiches Werkzeug. Unterstützt werden die gängigsten Anbieter wie Github oder Atlassians Bitbucket. Wer bereits mit Github arbeitet, kann seine Repos nun ganz einfach einbinden. Entwickler, die bisher aufgrund der Kosten auf den Einsatz von Git verzichteten, sind jetzt mit der neuen Git-Extension in der Lage, ohne extra Kosten eigene lokale Repositories anzulegen und effektiver im Team zu programmieren.

Plesk Onyx: Git-Erweiterung

Die Git-Erweiterung in Plesk Onyx

Aber nicht nur das kollaborative Entwickeln stand bei Plesk auf der To-do-Liste, auch das Continuous Deployment wurde verbessert. Neue Builds lassen sich aufgrund der Automated-Deployment-Funktion ohne manuelles Zutun erstellen. Durch die Anbindung von Diensten wie Travis CI oder eigenen Testskripten können weiterführende Tests direkt nach dem Deployment angestoßen werden. Dadurch sparen Web-Professionals wertvolle Zeit und können wartenden Kunden schneller ihre Ergebnisse präsentieren.

Größerer Fokus auf Sicherheit

Erfreulicherweise rückt das Thema Sicherheit bei Webprojekten stärker in den Fokus. Doch einen hohen Grad an Absicherung zu bieten, ist für Entwickler mit größerem Administrationsaufwand verbunden als je zuvor. Daher bietet die neue Version neben dem Plesk Security Advisor, der DNSSEC- und der Fail2Ban-Extension zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Alle Werkzeuge sind von einer zentralen Konsole aus schnell und unkompliziert erreichbar.

Virtualisierung und Ready-to-Code-Umgebung

Auch der Einsatz von Docker bringt Effizienz in den Ablauf eines Kundenprojektes. Durch die grafische Nutzeroberfläche können zahlreiche Container aus dem Docker Hub geladen oder eigene Images eingespielt werden. Entwickler, die bei ihren Projekten auf ein Standard-Toolset zurückgreifen, werden diese Funktion besonders nützlich finden. Durch die Verwendung von Docker-Containern fällt das ständige Neuaufsetzen und Konfigurieren weg.

Durch ein übersichtliches User-Interface lassen sich verschiedene Programmiersprachen wie PHP, Java, .NET und endlich auch Node.js und Ruby komplett ohne den Einsatz der Kommandozeile einrichten und starten. Damit baut Plesk seine Ready-to-Code-Umgebung weiter aus und schafft einen Hub, um auch bei komplexen Projekten den Überblick zu behalten.

Plesk Onyx: Der Extension-Katalog

Extension-Katalog

All das und weitere Features aus dem Extension-Katalog wie die Multi-Server-Erweiterung, welche besonders für Entwickler im Agenturumfeld interessant ist, und das neue WordPress-Toolkit vereinfachen Admins und Entwicklern die tägliche Arbeit.

Neben all den Neuerungen gibt es auch ein paar Dinge, die Plesk in der Onyx-Version nicht mehr unterstützt, wie zum Beispiel veraltete x86-basierte Betriebssysteme wie Debian 7 sowie 8 und RHEL 6. Weggefallen ist außerdem der „Customer and Business Manager“ (CBM), der als Abrechnungssystem fungierte.

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Plesk Onyx

Mit dem neusten Release brachte Plesk ein stimmiges und ausgereiftes Control-Panel auf den Markt, das nicht nur Admins das Leben vereinfacht, sondern auch Entwicklern lästige Aufgaben abnimmt. Mit Onyx können Webentwickler agiler, produktiver und flexibler arbeiten und dabei die gestiegenen Ansprüche ihrer Kunden schneller bedienen.

Für uns sind das gute Gründe, warum wir schon seit dem Launch auf das neue Plesk Onyx setzen. Bei vielen Hostern gibt es die Einstiegsvarianten mitunter kostenlos. Meine Empfehlung ist daher ganz klar: Einfach mal ausprobieren!

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