So ist der aktuelle Stand beim RICG-Plugin

Responsive-Image-Support im WordPress-Core
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Responsive Design ist seit Jahren aus der Webentwicklung nicht mehr wegzudenken, und seitdem die Notwendigkeit von Responsive Images identifiziert wurde, hat sich viel bei der Implementierung der notwendigen Tools in den gängigen Browsern getan. Auch bei der beliebten Blogging- und CMS-Software WordPress wird an der nativen Unterstützung von Responsive Images gearbeitet.

So soll das vom Responsive-Image-Team entwickelte RICG-Responsive-Images-Plugin dafür sorgen, dass srcset– und sizes-Attribute automatisch zum von WordPress generierten Image-Markup hinzugefügt werden. Nachdem der Release des letzten Updates für das Plugin schon im Mai erschienen ist, hat Joe McGill in einem Blogpost im WordPress-Entwicklerblog nun Einblick in die aktuelle Arbeit des Responsive-Image-Teams gegegeben – und die Community um Feedback zu den Funktionalitäten des Plugins gebeten.

RICG-Plugin soll nativen Responsive-Image-Support für WordPress bringen

Das Responsive-Images-Team will mit dem RICG-Plugin vor allem dafür sorgen, Support für Responsive Images nativ in WordPress zu integrieren – und zwar indem die Attribute srcset und sizes automatisch zu dem Image-Markup hinzugefügt werden, das von WordPress generiert wird. Damit können mehrere Sources für ein Bild definiert werden, aus denen Devices die Imagequelle auswählen können, die am besten für die Displaygröße des jeweiligen Devices geeignet ist.

Dafür bringt das Plugin insbesondere zwei Hauptfunktionalitäten mit sich, die bei einer möglichen Implementierung der Features in den Core eine wichtige Rolle spielen. Zum einen ist das die Logik, die beim Erstellen des Responsive-Image-Markups angewandt wird; zum anderen die Advanced Image Compression, die als opt-in-Option des Plugins zur Verfügung steht. So sollte der Support von Responsive Images hinzugefügt werden, ohne dass User sich mit neuen Settings auseinandersetzen müssen. Dafür sollte WordPress – zumindest Out of the Box – nur mit einem möglichen Use-Case von Responsive Images arbeiten, nämlich dem Resolution Switching. Zudem sollten Filter-Hooks zur Verfügung stehen, mit denen Theme- und Plugin-Autoren die Default-Einstellungen erweitern oder sogar überschreiben können.

Stellen Sie Ihre Fragen zu diesen oder anderen Themen unseren entwickler.de-Lesern oder beantworten Sie Fragen der anderen Leser.

Um die Implementierung von Responsive Images in WordPress zu verbessern, gibt es für das Entwicklerteam des Plugins jedoch einige Fragen zu beantworten, etwa wie mit im Post-Content eingebettetem Markup umgegangen werden soll. Ebenso auf der Liste steht die Frage nach dem Support von srcset und sizes in älteren Browsern.

Derzeit beinhaltet das RICG-Plugin das picturefill.js-Polyfill, allerdings ist es durchaus denkbar, den Support für Legacy-Browser mit den kommenden Updates einzustellen – immerhin unterstützen alle modernen Browser inklusive des neuen Microsoft-Browsers Edge das srcset-Attribut zumindest teilweise. Gleichzeitig überlegt das Responsive-Image-Team, ob der Responsive-Image-Support automatisch im Core aktiviert sein sollte.

Hier wünscht sich das Entwicklerteam Feedback von der Community – insbesondere durch das Testen des Plugins. Es steht im WordPress-Plugin-Directory zum Download zur Verfügung.

Aufmacherbild: responsive design template von Shutterstock / Urheberrecht: Twin Design

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