<template> hält Einzug in den HTML 5.1 Editor's Draft
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In der Liste der W3C-Spezifikationen hat sich das clientseitige HTML-Templating über das -Element eingereiht. Ab HTML 5.1 soll es also möglich werden, HTML-Dokumente in Template-Inhalte zu fragmentieren.

In der Liste der W3C-Spezifikationen hat sich das clientseitige HTML-Templating über das -Element eingereiht. Ab HTML 5.1 soll es also möglich werden, HTML-Dokumente in Template-Inhalte zu fragmentieren. Diese lassen sich gezielt ansteuern und gelten bis dahin als inert (werden nicht gerendert, reagieren nicht auf Befehle, Events, et c.). Darin enthaltene Bilder, Audios oder Skripte werden ebenfalls weder geladen noch ausgeführt, wenn das Template nicht konkret aufgerufen wurde. Auch reagiert Template-Content nicht auf document.getElementById() oder querySelector(), da er nicht als Teil des Dokuments betrachtet wird. -Elemente lassen sich überall im DOM platzieren.

Chrome unterstützt HTML Templating schon seit Version 26, während Firefox mit der kommenden Version 22 nachziehen wird. Opera 15, der wie Chrome auf der Blink-Engine beruht, wird konsequenterweise ebenfalls den Support bieten. Wenn das in dem Tempo weitergeht, könnte der Support für bis zur Recommendation für die meisten verwendbar werden. Wer mehr zur Spezifikation erfahren will, der kann sich den Entwurf derselben auf w3c.org ansehen. Praxisbeispiele gibt es bei HTML5rocks.com.

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