Die MobileTech Conference 2014 hat begonnen

The Web, the Mobile Web and nothing but the Web [MTC 2014]
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„Mobile geht immer weiter, und Mobile entwickelt sich immer weiter“ – damit ist es offiziell: die MobileTech Conference 2014 hat begonnen. Im Herzen der Hauptstadt dreht sich zwei Tage lang alles um das Thema Mobile Development, Business und IoT. Und schnell wird klar, dass man in diesem Zuge das Web nicht unerwähnt lassen darf.

Mobile Web und mehr …

Zwei Tage lang dreht sich alles um mobile Technologien. Es geht um iOS und Swift, Android, Windows Phone, das Mobile Business und die Chancen, die sich den Machern bietet.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das Web, das längst nicht mehr nur Dienste und Daten liefert:

HTML5 was the promise to extend the web not only from a document driven platform into the app space but also from Desktop environments to the mobile world.

Chris Heilmann, Mozilla

Am Montag bereits fanden die Workshops statt, in denen Teilnehmer und Referenten die Möglichkeit hatten, sich noch intensiver mit ihrem Spezialgebiet auseinanderzusetzen.

… und das Internet of Things

Doch das Thema Mobile hat sich gewandelt; Smartphones und Tablets sind unsere Begleiter, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Und immer mehr entwickeln sie sich neben ihrer Aufgabe als nützliche Helferlein zu einem Hub für das Internet of Things, in dem vernetzte Dinge zu einem großen Multiversum verschmolzen werden.

Die Internet-of-Things-Entwicklung ist gerade dabei, so einfach zu werden wie die Mobile-Entwicklung.

Vereinfachung und Zugänglichkeit sind die Prinzipien, die jetzt auch im IoT-Umfeld greifen, und das für jedermann. Jetzt beginnt das Rennen um einen neuen Markt, um die Entwicklung nützlicher Produkte und Produktsysteme, die den Anwendern einen Mehrwert bieten.

Beispiele dafür finden sich in Berlin zuhauf, wie etwa das Oktoberfest of Things, in dem nur eine von zahlreichen Möglichkeiten gezeigt wird, was uns die Zukunft des Internet der Dinge noch bringen wird.

Oktoberfest of Things
Das Oktoberfest of Things

Mehr über diesen Bereich des Konferenzpakets folgt in Kürze auf diesem Kanal.

Neue Herausforderungen: Mobiles Produktdesign

Wer sich aktuell in Berlin auf der MTC befindet, der wird schnell merken, dass es längst nicht mehr genügt, die Technik zu beherrschen – es geht darum, das Produkt in den Mittelpunkt zu stellen. Aus dem „Minimum Viable Product“ muss mehr werden, nämlich das „Minimum Loveable Product“.

Im Mobile-Umfeld ist es so, dass es nicht mehr genügt, nur ein funktionierendes Produkt abzuliefern – es muss sich viel mehr gut anfühlen. Die Nutzer erwarten von einem mobilen Produkt, dass es im Kontext funktioniert. Und zwar in ihrem persönlichen Nutzungskontext; sonst taugt das mobile Produkt nichts!

Markus Bokowsky

Projektleiter und Entscheider, die erfolgreich Mobile-Apps und -Sevices auf den Markt bringen wollen, müssen sich im Klaren darüber sein, dass sie einen kompletten Lebenszyklus im Auge behalten müssen: von Konzeption über Design, Entwicklung bis hin zur Vermarktung von Apps. Die Erarbeitung eines schlüssigen und medienadäquaten Konzepts, die Definition der wesentlichen Anforderungen, die Bestimmung von Zielgruppen – all das ist es, was im mobilen Umfeld, in dem vor allem die Nutzerakzeptanz über den Erfolg oder Misserfolg einer App entscheidet, Beachtung finden muss.

Wie wichtig das ist, weiß Matthew Langham, der viele Gründe kennt, warum mobile Projekte scheitern müssen:

In einem Mobile-Projekt gibt es viele verschiedene Stakeholder, die man zusammenbringen muss, um ein Loveable Product zu entwickeln. Und weil Mobile noch so technologienah ist, gibt es zu viele Hürden, die überwunden werden müssen.
Im Gegensatz zu anderen Projekten müssen Designer, Product Owner und Entwickler noch stärker vereint werden –eben weil in diesem Umfeld eine ungeheure Entwicklungsgeschwindigkeit vorgelegt wird. Man muss nur bedenken, dass es 2013 beispielsweise sechs Android-Releases gab; und da haben wir iOS, Windows Phone und die anderen Plattformen noch gar nicht in Betracht gezogen.

Nicht dabei? Live Streaming für alle!

Wer sich für all diese Themen interessiert, aber nicht vor Ort sein kann, der braucht sich nicht zu ärgern – denn wir haben ein Schmankerl im Angebot, das man sich nicht entgehen lassen sollte: Insgesamt werden 16 Sessions und alle Keynotes im Live-Audio-Stream zur Verfügung stehen.

Live-Stream von der MTC / IoTCon
Die VoiceRepublic auf der MobileTech Conference

Wer also wissen möchte, was Chris Heilmann von Mozilla in seiner Keynote The Web, The Mobile Web and nothing but the Web über das Mobile Web zu sagen hat, der sollte sich morgen Vormittag um 9:00 Uhr ein halbes Stündchen Zeit nehmen und reinhören. Und wenn um diese Uhrzeit ein Meeting ansteht, hat man kurz darauf die Möglichkeit, auf die Aufzeichnung zurückzugreifen.

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